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Hunter: The Reckoning

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Die Aufgabe des gesamten Spiels ist es, wie bereits erwähnt, alle Monster zur Strecke zu bringen und mehr über die Mutationen von den vielen Menschen herauszufinden. Dabei muss man durch verschiedene Areale laufen und die jeweilige Vorgabe erfüllen. Meist besteht die Aufgabe darin Unschuldige zu befreien oder einen Ausgang zu finden. Es gibt aber auch Aufgaben, deren Inhalt das Aufspüren einiger Informationen beinhaltet. Die Aufgaben sind daher immer relativ ähnlich, aber langweilig wird es nie. Ab und an, nach bestimmten Level- Abschnitten, trifft man dann auch auf Endgegner, die schon teilweise eine große Herausforderung darstellen. Zugegeben, ist das Gameplay etwas stumpf, was aber nicht weiter stört, denn das Game macht einfach Spaß und süchtig.

Grafikpracht
Ein Highlight des Games ist zweifelsohne die prachtvolle grafische Umsetzung. Die düstere Atmosphäre kommt täuschend echt herüber und die Texturen sind vom allerfeinsten. Ein unglaublicher Detailreichtum versüßt das Ganze noch und lässt einem in manchen Situationen staunend vor dem Bildschirm sitzen. Die Bewegungen der Gegner sind schön gestaltet, wobei die Bewegungen seines Kämpfers, nicht so gut gelungen sind. Sie wirken alles andere als real, vor allem im Sprung sieht man, dass sie nicht perfekt ausgearbeitet sind. Trotz alldem macht die Grafik einen hervorragenden Eindruck und in manchen Passagen, vor allem wenn Lichteffekte mit im Spiel sind, kommt Hunter schon fast an "Dead or Alive 3" heran. Ein besonderer Augenschmaus sind die wunderbar und atmosphärisch in Szene gesetzten Wetter Effekte. Wenn ein leichter Nebel auf einen zuschwebt, läuft es einem kalt über den Rücken hinunter und man wird sich wieder bewusst, zu was die Xbox fähig ist. Auch das Wasser sieht sehr gut aus. Das i-Tüpfelchen bilden schließlich die ganz kleinen unglaublichen Details, wie die teilweise um die Laternen herumschwirrenden Mücken.

Die Schauplätze
Ein weiterer Pluspunkt sind die zahlreichen und schön gestalteten Umgebungen. Ob auf dem Schulhof, im Krankenhaus, auf Dächern, im Park einer Villa, oder in dieser: Alle sind sehr phantasievoll gestaltet und lassen keine Langeweile aufkommen. Ganz im Gegenteil: Man kann immer gespannt sein, wohin es einen als nächstes verschlägt. Die Schauplätze sind allesamt filmreif und keine Ecke gleicht der anderen. Hier macht es einfach Laune hindurchzustolzieren. Die Schauplätze schließen sich auch nahtlos aneinander an, soll heißen, wenn man mit einem Aufzug auf die Dächer gefahren ist, beginnt man das nächste Level auch genau dort, wo der Aufzug sich geöffnet hat.

 Autor:
Dominik Grötz
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