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Indiana Jones

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 Spiel-Infos: Indiana Jones
 Boxart Name: Indiana Jones (PAL)
Entwickler:
Publisher:
Erhältlich ab: TA. Januar
Genre:
Spieler: 1
Features:
keine

"Ich verkaufe diese Lederjacken…"
Er ist wieder da! Mit Lederhut und Peitsche bestreitet Indiana Jones sein neuestes Abenteuer - wenn auch nicht auf der Leinwand, sondern auf Microsofts Xbox-Konsole. In "Legende der Kaisergruft" ist unser kaum gealterter Lieblings-Archäologe im China des Jahres 1935 auf der Suche nach eben jener sagenumwobenen Friedhofsstätte, um wieder einmal die Welt vor den Mächten des Bösen - also den Nazis und deren Schergen - zu retten. Zwar weiß er das noch gar nicht, wenn das Abenteuer beginnt, doch baut sich die Story mit fortschreitendem Spiel immer weiter auf und fesselt den Spieler vor die Röhre.
So besucht der Action-Held neben Prag und Istanbul auch mehrere Stätten im alten China. Jedes der zehn Kapitel der Reise gliedert sich in mehrere Levels, die zwar linear hintereinander ablaufen, später jedoch auch einzeln angespielt werden können. Vor jedem Levelabschnitt gibt es eine kurze schriftliche Auskunft über das Ziel. So steht die Frage zu beantworten, ob ein Artefakt gefunden, ein Hindernis überwunden oder ein Trupp Nazis - denn auch die sind wieder zahlreich von der Partie - ausgeschaltet werden soll. Mit auf den Weg bekommt Indy eine Karte, die aber nur ziemlich grob gehalten ist und daher allenfalls als leichte Hilfestellung dienen kann.

My private little Indy
Kaum hat man die DVD eingelegt, findet man sich auch schon inmitten einer Höhlenwelt im Urwald Sri Lankas wieder. Ohne große Erklärung muss man sich den Weg durch eine antike Stätte zunächst selbst bahnen. Der geneigte User wird auf diesem Wege mit der Steuerung des Spiels vertraut gemacht, die überdies auch nicht allzu kompliziert geraten ist. In bester "Tomb-Raider"-Manier lenken wir den Abenteurer aus einer beweglichen Kameraperspektive heraus durch die Level. Auf Befehl läuft Indy, rennt, kriecht an Wänden entlang, hüpft, klettert, schwimmt, verwendet einen Gegenstand aus dem Inventar, weicht einer Falle aus, stärkt sich mit einer Wasser-Ration oder schlägt einen der zahlreichen Gegner zu Boden.

Hau den Nazi
Das sitzt - denn macht das Erkunden der Höhlen, Häuser und Plätze, das Lösen von Rätseln und gelegentliche Schießen auf Gegner dem geübten Spieler von Action-Adventures nur noch bedingt Spaß, schraubt der Faustkampf-Modus den Spaßfaktor des Indy-Spiels ordentlich nach oben. Diese knallharten Auseinandersetzungen sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Die Gegner sind unterschiedlich stark und auch der Einsatz von Waffen bzw. inventarisierten oder herumliegenden Gegenständen als solche ist möglich. Der Wissenschaftler kann sich mit seiner Peitsche einen herannahenden Nazi, Chinesen oder sonstigen Obermufti vom Leib halten - allerdings nicht außer Gefecht setzen. Oder er improvisiert mittels herumliegenden Stuhlbeins und prügelt damit auf den Angreifer ein. Mit zwei Schuss aus der "Luger" oder einem anderen der zahlreichen Schießeisen - bis hin zur Harpune gibt es einige Varianten - ist der Gegner sofort erledigt. Ganz ohne schlagtaugliche Gegenstände im Inventar bleibt allerdings nur die Variante "Reinhauen", aber auch dafür ist der charismatische Haudegen gut gerüstet und hat immer eine reale Chance, auch zu siegen.

 Autor:
André Stephan
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-