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IndyCar Series

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 Spiel-Infos: IndyCar Series
 Boxart Name: IndyCar Series (PAL)
Entwickler:
Publisher:
Erhältlich ab: TA. Januar
Genre:
Spieler: 1-4
Features:

In Deutschland sitzen jeden zweiten Sonntag Millionen von Zuschauern vor dem Fernseher und sehen, wie Schumi und co. durch Schikanen und enge Kurven jagen. Bei den Amerikanern sieht Motorsport schon von Grund auf anders aus. Schwere Schikanen? Enge Kurven? Langsame Kurvenkombinationen? Nein Danke! Bei der IndyCar Serie geht es nur um Geschwindigkeit und fahrerische Ausdauer. Anders als in der Formel 1 haben die Fahrer keine Tiptronic, sondern schalten noch mit einem echten Schaltknüppel. Ob das Spiel von Codemasters dieses halsbrecherische Feeling einfangen kann?
 
Im Oval
Die Kurse in der IndyCar Serie bestehen aus einem Oval. Wer nun jedoch denkt, dass die Strecken alle gleich sind, liegt daneben. Jede Strecke fordert den Fahrer anders und so unterscheidet man die Strecken meist in zwei Kategorien. Zum einen die Strecken mit vier kleinen Kurven und vier Geraden und zum anderen die Strecken mit zwei lang gezogenen Kurven und zwei langen Geraden. Bei der ersten Form liegt der Schwerpunkt auf den Geraden, wo auch die meisten Überholmanöver stattfinden, beim Zweiten dreht sich die Action zwangsweise auch in den Kurven ab. Wie viele jetzt schon vermuten kommt es weder auf Bremspunkte noch auf das richtige einlenken in die Kurven an, sondern viel mehr auf das Schalten und das regulieren vom Gaspedal. Genau dieses wird im Spiel wunderbar eingefangen und so muss man mit der rechten Schulter-Taste immer sehr genau das Gas regulieren, um auf einen der ersten Plätze zu landen. Von der Action her bietet die IndyCar Serie um einiges mehr als die Formel 1, denn dauerhafte Zweikämpfe und waghalsige Überholmanöver finden das ganze Rennen über statt. Die Strecken sind nach außen von Betonwänden abgegrenzt und so führt ein Fahrfehler automatisch zu einem Kontakt mit der Bande und damit meist mit einem spektakulären Ausscheiden aus dem Rennen.
 
Für Technikfreaks
Über Sieg oder Niederlage wird aber oft schon vor dem Rennen entschieden. Gemeint sind jetzt nicht fiese Sabotage-Akte oder Prügeleien zwischen Fahren, sondern das Feintuning in der Garage. Reifenwahl, Federung, Luftdruck, Spoilerwinkel und viele andere Kleinigkeiten können hier frei gewählt werden, um die für den Sieg nötigen Einstellungen vorzunehmen. Leute die Spaß daran haben, vor jedem Rennen die perfekte Abstimmung des Fahrzeuges zu finden, werden hier ihre volle Freude haben. Das Spiel bietet für Technikfreaks fast unbegrenzte Möglichkeiten. Das besondere an diesen Rennsport ist jedoch, dass alle Fahrzeuge die gleiche Leistung bringen und es damit noch wichtiger wird die 650 PS starken Flitzer auf die Strecke zu optimieren. Wer sich damit nicht so gerne befassen möchte, hat auch die Möglichkeit sich ein wenig "Hilfe" zu besorgen. Das Spiel bietet sowohl eine Lenkhilfe als auch eine Bremshilfe an, die vor allem für Anfänger und Gelegenheitsspieler interessant sein sollte. Das Spiel benötigt ohne Zweifel eine lange Eingewöhnungsphase, davon sollten sich aber Gelegenheitsspieler nicht gleich abgeschreckt fühlen. Wer sich nicht gut mit dem Rennsport auskennt oder einfach nicht die Zeit hat alles selber auszutesten, dem bietet das Spiel ein umfangreiches Tutorial an, was erstaunlich motivierend aufgebaut worden ist.
 

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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