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James Bond: Nightfire

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 Spiel-Infos: James Bond: Nightfire
James Bond 007: Nightfire Boxart Name: James Bond: Nightfire (PAL)
Entwickler: EA
Publisher:
Erhältlich seit: 29. November 2002
Genre: Shooter - Ego Shooter / FPS
Spieler: 1-4
Features:
DD5.1

EA ist mittlerweile dafür bekannt, dass keiner ihrer Titel ohne Nachfolger erscheint. Nach The World is not Enough und Agent im Kreuzfeuer schickt EA nun einen weiteren Bond-Titel in den Ring: James Bond: Nightfire.

Bond, James Bond
Anders als viele andere James Bond Spiele basiert Nightfire nicht auf einer Filmvorlage. Eurocom hat somit eine schwere Aufgaben angenommen, denn möchte man die Bond-Fans für sich gewinnen, ist eine gute Story Pflicht. Die Charaktere wurden allesamt den Filmen entnommen. So hat James Bond das Gesicht von Pierce Brosnan und auch alle andere bekannte James Bond Charakter haben ihren Wiedererkennungswert. Leider konnte man nicht die original Synchronsprecher aus den Filmen gewinnen und so müssen die Spieler mit recht fremden Stimmen vorlieb nehmen. Die Story wird gleich am Anfang in einem nett gemachten Intro erzählt und basiert auf dem typischen Bond Prinzip. Ein Bösewicht sammelt Kernwaffen und möchte damit, wie üblich, die Welt zerstören. Die Aufgabe von Bond ist es natürlich, wie so oft, die Welt zu retten. Die Präsentation von Nightfire ist übrigens eine der besten geworden, die ich persönlich jemals in einem Videogame gesehen habe. Schon der typische Bondscreener wird mit einem hitverdächtigem Lied untermalt und muss sich hinter den Originalen nicht verstecken. Die Menüs sind recht übersichtlich gehalten und stehen dem schnellen Spielspaß nicht im Wege. Natürlich dürfen auch die Bondgirls nicht fehlen. So gibt es eine recht reiche Anzahl an Bondgirls, die während der Story auch mal öfters "verloren" gehen.

Halo, Time Splitters 2 und co.
Steuerungstechnisch hält sich Nightfire an die typischen Ego-Shooter auf der Xbox und wer keine Probleme mit Halo oder Time Splitters 2 hat, wird auch mit Nightfire keine Schwierigkeiten haben. Mit insgesamt 12 Missionen scheint Nightfire recht kurz geraten zu sein, jedoch bieten die Missionen soviel Abwechslung, dass man es schon wieder verkraften kann. Neben den üblichen Ego-Shooter Missionen warten auch einige Fahrzeug-Missionen auf den Spieler, die wirklich gut gelungen sind. Auch über das Waffenarsenal kann man sich nicht beschweren. Neben den üblichen Pistolen und Maschinengewehren darf man auch noch mit vielen Gimmicks spielen und sogar eine Laserwaffe austesten. Das Leveldesign der jeweiligen Mission ist meist recht gut umgesetzt worden und bringt ein gutes Mittelding zwischen Atmosphäre und Gameplay. So erwischt man sich auch mal, dass man die ein oder andere Mission einfach nur mal just for fun startet und alle Möglichkeiten in den jeweiligen Levels testen möchte, jedoch reicht es meistens nicht an die Levels von Goldeneye ran.

 Autor:
Mathias Schult
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