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James Bond: Nightfire

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EA und die Technik
Grafisch ist das Spiel sicher kein Meilenstein und ist leider oft sehr durchwachsen. Laufen die Innenlevels absolut flüssig, wird man bei den Fahrzeug-Missionen oft mit Rucklern konfrontiert. Selbst so manche Zwischensequenz zeigt sich von ihrer ruckligen Seite. Dafür wurde bei den Animationen wenig gespart und selten sahen Todesanimationen "schöner" aus. Beim Thema Texturen ist der neuste Bond-Teil auch gespalten. So gibt es auf der einen Seite einige Missionen, die wunderschöne und hochauflösende Texturen verwenden, jedoch leider auch Missionen, die sich vor keiner Waschmaschine verstecken müssen. In den Fahrzeug-Missionen werdet ihr mit sehr detaillierten Fahrzeugen beglückt, jedoch trübt das angesprochene Ruckeln das Gesamtbild. Beim Soundtrack gibt es zum Glück nicht viel zu meckern und er passt sich stimmungsvoll dem James Bond Feeling an, auch die deutsche Synchronisation des Spieles ist sehr gut gelungen. Leider fällt aber öfters auf, dass die Mimiken der Charakter oft nicht zu der Tonlage der Sprachausgabe passen.
 
Fazit:
James Bond: Nightfire ist ein typischer EA-Titel und kämpft mit den gleichen Kinderkrankheiten wie die restlichen Titel aus diesem Haus. Ist es von der Präsentation und Soundtrack großartig, ist das das Gameplay nur noch guter Durchschnitt. Beim Thema Grafik und Spieldauer sackt es dann gänzlich in den Keller. James Bond Fans, die ein einfaches und kurzes Spiel suchen, werden mit Nightfire sicher eine Menge Spaß haben. Alle Leute, die einen wirklich anspruchsvollen und guten Shooter suchen, sollten sich nach den anderen Shootern auf der Xbox umschauen.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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