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James Bond: Nightfire

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 Das Gaming-Universe Wertungssystem: So bewerten wir!
Die Wertung setzt sich bei Gaming-Universe aus den vier Komponenten Gameplay, Optik, Audio und Dauerspaß zusammen. Dazu vergeben wir eine Gesamtwertung, welche alle Faktoren zusammenfasst. Bietet ein Titel einen On- und/oder Offline-Multiplayer Modus, erfassen wir diesen mit einer eigenständigen Wertung. Die Skala umfasst 1 bis 10 Punkte, wie ihr sie Links genauer umschrieben findet, wobei die Gesamtwertung eine Abstufung mit Halbpunkten kennt. Falls wir einer Komponente keine Wertung geben, findet ihr ein "-" sowie einen Hinweis im Test-Text, wieso wir passen. Näheres zu den Komponenten erfahrt ihr, indem ihr die Maus über die entsprechenden Begriffe in diesem Text haltet.

10 Meilenstein

9 herausragend

8 sehr gut

7 gut

6 ordentlich

5 mittelmässig

4 dürftig

3 schlecht

2 schrecklich

1 unzumutbar

 Wertungs-Überblick
7.5
7
-
 
 Infos zu den Leserwertungen
Jeder User hat die Möglichkeit, getesteten Spiele mit einer Punktzahl von 1 bis 10 zu bewerten. Daraus wird der Durchschnitt aller Mitglieder berechnet und dann als "Leserwertung" angezeigt. Was unsere User sonst noch zum Spiel zu berichten wissen, findet ihr auf der nächsten Seite...
 Wertung Einspieler
GAMEPLAY: 7
OPTIK: 7
AUDIO: 7
DAUERSPASS: 6
 
GESAMT: 7.5
 
 Wertung Mehrspieler
GAMEPLAY: 6
OPTIK: 7
AUDIO: 7
DAUERSPASS: 7
 
GESAMT: 7
 Positiv
+ Sehr gute Präsentation
+ Viele Waffen und Gimmicks
+ Abwechslungsreiche Missionen
 
 Negativ
- Ruckelt
- Nur 10 Stunden Spielzeit
- Schlechte KI
- Grafik durchwachsen

Zweite Meinung - Tobias Prinz:

Bond ist zurück. Schon zum zweiten Mal macht er die aktuellen Next-Gen-Konsolen sicher und zeigt den machtergreifenden Fieslingen dieser Welt, wo der Hammer hängt.

Wie auch schon in Nightfires Vorgänger namens "Agent im Kreuzfeuer" ist die Missionsanzahl recht spärlich ausgefallen. Das ist auch der Grund, weshalb das Ende des Singleplayer-Modus schnell zu sehen ist, doch dafür wird einem hier auch einiges geboten. Die meisten Level ermöglichen dem Spieler mehrere Lösungswege und man kann selber entscheiden, ob man als Top-Agent möglichst unerkannt zum Beispiel auf der Ladefläche eines Lastwagens in den Innenhof eines alten Gemäuers gelangt oder ob man sich mit Hilfe eines der vielen Gadgets, dem Enterhaken, an den Mauern empor ziehen möchte. Es wird einem sowohl viel Geballer ohne Kompromisse geboten, als auch taktisches Vorgehen, bei dem man so leise wie möglich einen Gebäude-Komplex infiltrieren muss. Die Fahrabschnitte sorgen für weitere Abwechslung und die abwechslungsreich gestalteten Gebiete lassen bis zum Ende nicht so schnell Langeweile aufkommen. Doch leider ist das Ende viel zu schnell erreicht und nur wer alle Modi und Charaktere für den Multiplayer-Modus freispielen möchte, sitzt noch mehrere Stunden vor dem Bildschirm.

Apropos Multiplayer: Dieser ist von Grund auf nicht schlecht, es gibt viele Modi und Einstellungsmöglichkeiten, doch leider stechen nur 1-2 Maps aus der breiten Masse der ideenlosen Levelgestaltung heraus und auch die Bots verhalten sich mehr schlecht als recht. Hat man sich aber mit vier Leuten vor dem Fernseher eingefunden und seine Lieblingsmap angewählt, kann auch hier durchaus Spaß aufkommen.

Alles in allem ist Nightfire ein guter Ego-Shooter mit hervorragender Präsentation, der auch von jedem Genre-Fan unbedingt ausprobiert werden sollte. Zu einem Hit reicht es aber leider nicht, aufgrund der Spiellänge, Gegner-KI und dem ein oder anderen Designfehler. Dennoch bringt das Spiel kurzweilig Spaß und auch wer gerne mit Freunden spielt, wird durchaus seine Freude dran haben.
Daher: 8
 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Leserwertung:
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