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Judge Dredd: Dredd vs. Death

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 Spiel-Infos: Judge Dredd: Dredd vs. Death
 Boxart Name: Judge Dredd: Dredd vs. Death (PAL)
Entwickler:
Publisher:
Erhältlich ab: TA. Januar
Genre:
Spieler: 1-4
Features:
keine

Als vor einigen Jahren ein kitschig aufgemotzter Metropolis-Verschnitt in unseren Kinos zu begähnen war, hätte wohl kaum jemand gehofft, dass dieser Flop Jahre später als Videospiel sein Comeback feiert. Jedoch erweisen sich des öfteren die Flops als beste Videospielvorlage. Auch wenn es nur durch den Umstand bedingt ist, dass meist keinerlei Erwartungen in solch einen Titel gesteckt werden.

Jeder Bürger ein Krimineller
Megacity One, eine 400 Millionen Metropole Ende des 22. Jahrhunderts, in welcher jeder Bürger als potenzieller Verbrecher betrachtet wird. Um jedoch die totale Anarchie zu verhindern, werden die Gesetzeshüter gleich mit allen drei Staatsgewalten gesegnet. Als Polizist, Richter und Vollstrecker lassen die "Judges" bei der Ausübung ihrer Pflicht keinerlei Gnade walten. Schon wenn es nur darum geht, einen gut bürgerlichen Zivilisten gleich sechs Monate Strafvollzug für Falschparken aufzubrummen.

Gähnende Story
Wie schon der Film ist auch das Spiel mit einer ziemlich dünnen und zum Teil wirren Story gestrickt. Seit einiger Zeit treibt ein mysteriöser Totenkult in der Stadt sein Unwesen. Ganze Stadtteile scheinen von dessen Virus befallen zu sein und die Bürger wandeln seither als blutrünstige Untote durch die Straßen. Als Oberbefehlshaber der Dredd's versuchen sie dem Ursprung auf die Schliche zu kommen, wobei sich die Spuren bei Dredd's Widersacher "Death" zu verdichten scheinen.

Wildes Geballere ohne Köpfchen
Als klassischer Egoshooter versteht sich der Titel ausgezeichnet, dem Spieler Ballerspaß ohne Einschränkungen zu präsentieren. Die zwölf Hauptmissionen beschränken sich meist auf wildes um sich Schießen, wobei das Gameplay nur sehr selten durch klassisches Befreien von Geiseln oder Schalter umlegen aufgepeppt wird.
Einzig die Möglichkeit, Gegner mittels einschlägiger Argumente (mit Silvester Stallones Original-Synchronstimme) oder auch Gewalt zur Aufgabe zu zwingen und anschließend zu verhaften, kommt einer kleinen Innovation gleich. Dabei wird über eine Art "Judge-o-Meter" bewertet, wie human du deine Aufgabe meisterst. Sinkt diese Anzeige auf Null, wird man für verrückt erklärt und die Mission ist gescheitert.

Lawgiver Mark III
Unterstützt wird man im Spiel von seiner Lawgiver Mark III. Statt vielen verschiedenen Waffen besitzt ein Judge dieses Multitalent. Ausgerüstet mit verschiedenen Munitionstypen, welche von panzerbrechend über Querschläger bis zu hochexplosiv reichen, findet sich schnell für jeden Gegnertyp die geeignete Feuerkraft.
Daneben ist es noch möglich, eine Zweitwaffe mit sich zu tragen, welche man direkt den verhafteten (oder getöteten) Gegnern abknöpfen kann. Dabei reicht das Arsenal auch hier von den einfachen Laserpistolen über die typischen Sniper-Gewehre bis hin zu schweren Raketenwerfern.

 Autor:
Marcel Morach
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
-