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Kung Fu Chaos

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 Spiel-Infos: Kung Fu Chaos
Kung Fu Chaos Boxart Name: Kung Fu Chaos (PAL)
Entwickler: Ninja Theory
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 11. April 2003
Genre: Action
Spieler: 1-4
Features:
keine
Der große Meister lädt ein.
Das komplette Spiel handelt von der Traumfabrik, der Filmbranche. Aber mal nicht von der wohl allen bekannten Hollywood-Filmschmiede sondern Kung Fu Chaos spielt im fernen Osten. Dies merkt man spätestens beim Intro, in dem man dem selbsternannten "weltbesten Produzenten" gegenübersteht. Dieser hat nämlich zum großen Casting eingeladen und alles was Rang und Namen in der Kung Fu Szene hat, lässt solch eine Chance natürlich nicht ungenutzt und begibt sich kurzerhand zum ersten Casting. Jetzt könnte es auch schon direkt losgehen, doch bevor man seine erste Rolle in einem Film ergattert, muss natürlich erst mal sein Können unter Beweis gestellt werden. Also geht es nun erst einmal auf eine marode Bühne hinter den Filmkulissen. Tür an Tür mit der Toilette gilt es nun so viele Gegner wie möglich von der Plattform zu stürzen - dies ist noch relativ einfach zu bewältigen, auch wenn man zuvor nicht das komplette Training absolviert hat. Ein schon im vorhinein absolviertes Training ist zwar durchaus empfehlenswert, aber auf keinen Fall nötig, da zwischen zwei Filmen immer eine Trainingseinheit folgt, die einem fortgeschrittene Techniken des Kung Fu nahe bringen möchte. Diese Mischung ist äußerst gut gelungen und dazu auch noch lustig präsentiert (mehr dazu im weiteren Verlauf der Besprechung).
Hat man nun also das Casting erfolgreich abgeschlossen, sprich mit mindestens drei Sternen (richtet sich nach bezwungenen Gegnern) absolviert, kann man nun in den ersten Hauptfilm starten.
 
Die erste große Hauptrolle
Endlich beginnt das eigentliche Spiel: Man erlangt seine erste große Hauptrolle in einem Film. Zwar ist dieser noch relativ einfach gemacht und geizt mit Special- Effekten, aber Action ist von der ersten bis zur letzten Minute garantiert. Das Spielprinzip ist leicht erklärt: Mit Hilfe von einigen Schlag- und Tritt-Kombinationen schlägt man sich durch die einzelnen Levels bzw. Filme. Dies macht meist sehr viel Spaß, wobei nach einiger Zeit eine gewisse Routine in die ganze Sache kommt - einfach wird es aber trotzdem nie. Die immer gleichbleibenden Kämpfe werden durch teilweise zahlreiche Special-Effekts oder etwa Fallen etc. aufgewertet. Die Level steigen proportional zum Fortschritt im Spiel in punkto Schwierigkeit und Effektreichtum an. Aus diesem Grunde wird man immer wieder dazu angehalten weiter im Spiel voranzukommen. Dies schafft auch über weitere Strecken hinweg eine lange Motivation. So ist es zum Beispiel möglich, dass man das Spiel schon nach wenigen Tagen exzessivem Dauerzockens durchgespielt hatte. Neben den Hauptfilmen gibt es auch noch kleinere Rollen, die man natürlich auch wahrnemen muss um im Spiel voranzukommen. Meist dienen diese kleineren Rollen als Auflockerung zum harten Leben am Set. So gilt es in einer kleineren Rolle z.B. darum, die aus einem Haus fliegenden Stuntmänner mit Hilfe eines Sprungtuches zu "retten".

 Autor:
Dominik Grötz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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