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Links 2004

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 Spiel-Infos: Links 2004
Links 2004 Boxart Name: Links 2004 (PAl)
Entwickler: Microsoft Game Studios
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 12. Dezember 2003
Genre: Sport
Spieler: 1-4
Features:
Xbox Live

Lange Zeit hatten Golfspiele den Ruf, nicht gerade spannend zu sein, was besonders im Mangel an echten Mitspielern begründet war. Seit Electronic Arts Tiger Woods Reihe hat sich im Bereich der Golfsims einiges getan. Neben innovativer True Swing Technologie (der linke Stick simuliert die Bewegung des Golfers) bot EA erstmals auch Onlinegolfen auf der Konsole - allerdings nur auf der PS2. Dem wollte Microsoft natürlich nicht nachstehen und liefert mit Links 2004 den ersten ausschließlich für Konsole entwickelten Teil der kultigen Golfreihe Links. Ob aus dem Xbox Live fähigen Spiel ein Birdie oder ein Boogie wurde, haben wir für euch auf den Grüns und Fairways dieser Welt überprüft.

Alleine spaßig..
Zu Beginn des Spiels folgt das schon obligatorische Gestalten der Spielfigur. Dabei dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein, auch wenn die Auswahl lediglich auf die verschiedenen Skins beschränkt ist. Modifikationen an diesen (z.B. Aussehen der Nase ändern) sind nicht möglich. Die Verteilung der Attribute (Schlagstärke, Genauigkeit, Putten, Rettungsschläge) hat natürlich wesentlichen Anteil am Werdegang eures Spielers, auch wenn sich, zumindest im leichtesten Schwierigkeitsgrad, die Attributleiste recht schnell füllen wird. Diese Punkte kosten Geld, welches in Turnieren oder in sogenannten Challenges verdient werden will. Attribute können auch durch den Erwerb neuer Ausrüstung hinzugewonnen werden. Wer Golfspiele kennt, wird bisher nichts sensationell Neues entdeckt haben. Links 2004 bietet im Offline-Modus auch keine, für das Genre eher untypische, Innovationen. Die Challenges sind teilweise frustrierend schwer, aber mit Übung stets zu meistern und mehr schmückendes Beiwerk zum umfangreichen Turnieralltag. Mit mehreren Spielern an einer Konsole aber trotzdem nicht zu unterschätzen.

Links 2004 spielt sich auch im einfachsten Modus (mit Ziel und Schlaglängenhilfe) etwas simulationslastiger als die Konkurrenz. Den Schlägen kann Wirkung in Form von unterschiedlichen Spinvarianten verliehen werden, allerdings nur während des Schlagvorgangs - nicht wie bei Tiger Woods während der Flugphase des Balles. Das macht das Gameplay um einiges anspruchsvoller und realistischer. Der Spagat zwischen spaßigem Arcade-Sportspiele für zwischendurch und anspruchsvoller Simulation wurde perfekt gemeistert. Erzielt man im einfachen Modus schnell Erfolge, so heißt es im schwierigsten üben, üben, üben.

 Autor:
Dirk Sandel
Testbericht
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