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Loons - The Fight For Fame

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 Spiel-Infos: Loons - The Fight For Fame
Loons: Das höllische Casting Boxart Name: Loons - The Fight For Fame (PAL)
Entwickler: Atari
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 26. September 2002
Genre: Geschick & Puzzle
Spieler: 1-4
Features:
keine

Dass Versoftungen von Trickfilmlizenzen oft in die Hose gehen dürfte reichlich bekannt sein. Letztes Beispiel dafür war der Auftritt des tasmanischen Tigers Taz im gleichnamigem Spiel, dass einheitlich von der Fachpresse für eher unterdurchschnittlich bewertet wurde. Nun betritt mit Loons ein weiterer Kandidat mit Cartoon-Protagonisten den Ring im Kampf die Käuferschaft. Wobei wir schon beim richtigen Stichwort wären, schließlich stellt das Spiel rund um Bugs Bunny und Co. eine Mischung aus Partyspiel und Beat`em Up dar. Aber erst zur Story:

Regisseur für einen Tag
Das ganze fängt damit an, dass die beiden hinlänglich bekannten Ganoven Rocky und Mugsy davon träumen Eigentümer eines Filmstudios zu werden. Zu diesem Zweck heuern die beiden den schlechtesten Regisseur der Welt an, damit dieser mit seinen grottigen Filmen das Studio ruiniert. Danach wollen Mugsy und Rocky die Aktien der Gesellschaft billig aufkaufen und so zum Alleineigentümer avancieren. Wen aber als Regisseur nehmen? Die Wahl fällt auf Yosemite Sam der ebenfalls vor allem als Bugs Bunnys Gegenspieler aus der TV-Serie bekannt sein dürfte. Doch Sam will zeigen was in ihm steckt und so ist es die Aufgabe des Spielers sich nach seinen Regieanweisungen möglichst spektakulär gegenseitig zu verhauen und gleichzeitig eine Menge Spaß zu haben.

Chaos ohne Ende
Was sich in der Theorie recht lustig anhört und dank netter Comic Grafik auch optisch recht nett anzusehen ist entpuppt sich jedoch vom Spielerischen als extrem chaotisch. Vor jeder Aufgabe wählt man einen der vier möglichen Charaktere (Bugs Bunny, Duffy Duck, Sylvester, Taz) und findet sich alsbald in einer Filmkulisse wieder. Hier gilt es nun den Gegner (in den meisten Fällen ist es nicht nur einer sondern bis zu drei) sei es mit Händen und Füssen oder mit bestimmten, im ganzen Level verstreuten Spezial-Waffen zu vermöbeln. Wer als erster umkippt hat verloren. Jedoch gilt es nicht möglichst hohe Lebensenergie zu halten, sondern möglichst beliebt beim Publikum zu sein. Genau zu diesem Zweck gibt es besondere Ereignisse in denen einer der Spieler als Hauptfigur z.B. über den anderen schwebt und sie bewerfen muss. Klar dass solche Aktionen besonders beliebt machen und die Popularität anderer sinken lässt.

 Autor:
Felix Krupar
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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