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Mace Griffin Bounty Hunter

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 Spiel-Infos: Mace Griffin Bounty Hunter
Mace Griffin Bounty Hunter Boxart Name: Mace Griffin Bounty Hunter (PAL)
Entwickler: Vivendi Universal Games
Publisher:
Erhältlich seit: 29. Oktober 2003
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
DD5.1

Die Welt ist hart, besonders zu Mace Griffin. Nichtsahnend geht er in der entfernten Zukunft, in der Menschen und außerirdische Rassen eigentlich friedlich miteinander leben und wirtschaftlich kooperieren, seiner Funktion als Ranger nach. Mit seiner Truppe gilt es, eine Mission an Bord eines feindlichen Schiffes zu erledigen, doch es geht etwas schief... Die Gruppe stirbt, doch Mace Griffin wird als Überlebender des Verrates angeklagt und zehn Jahre hinter Gitter gebracht. Doch Mace lässt das nicht auf sich sitzen, schwört Rache an jenen, die dafür verantwortlich sind und wird nach seinem Gefängnisaufenthalt Mitglied der Gilde, in der er als Kopfgeldjäger jegliche Mission annimmt.

Hallo Halo
Anders als in anderen Spielen wird einem diese Hintergrundgeschichte nicht nur erzählt, sondern man darf auch selber daran Teil haben. So spielt man in der ersten Mission von Mace Griffin Bounty Hunter dessen Vergangenheit nach, in der es ja nicht gerade positiv für den lieben Mace lief. Schon hier fallen erfahrenen Ego-Shooter Spielern einige Parallelen zu anderen Games des Genres auf. Vornehmlich Halo ist es, an das sich der ein oder andere in den ersten Spielmomenten erinnert fühlt. So nutzt Mace Griffin beispielsweise das selbe Energiesystem wie in Bungies Shooter. Das heißt es gibt ein Energieschild und erst wenn dieses durch Angriffe geschwächt ist, wird einem Lebensenergie abgezogen. Zudem lässt auch der Ablauf des möglichst zügigen Entkommens vom untergehenden Schiff mit dem aus Halo vergleichen.

In den Weiten des Alls
Spielt man jedoch noch weiter, atmet jeder auf, der durch den Anfang nur einen billigen Halo-Abklatsch erwartet hat, denn Mace Griffin hat tatsächlich noch mehr zu bieten. Das gesamte Spiel ist im Weltraum angesiedelt, in dem unterschiedliche Planeten und Raumstationen die Eckpfeiler der Missionen darstellen. Hier kommt dann bereits die große Besonderheit des Spiels zum Zuge. Man wird nämlich nicht einfach auf einem Planeten ausgesetzt, sondern muss zunächst dort hinfliegen und auf dem Weg des öfteren feindliche Schiffe ins Jenseits befördern. In bester Wing Commander Manier steuert man hier aus der Cockpit-Perspektive das Schiff, kann es drehen, beschleunigen und auf den Kopf stellen und schießt nebenbei auf umherfliegende Feinde. Ein kleiner Pfeil am Fadenkreuz zeigt einem stets an, in welcher Richtung sich der nächste Feind befindet. Ein Auto-Aim gibt es jedoch nicht, was die Trefferwahrscheinlichkeit in den Weiten des Alls beträchtlich in den Keller sacken lässt. Die etwas ungenaue Steuerung macht es einem auch nicht gerade leichter.

Landen für Anfänger
Sind alle Jäger abgewehrt, kann man sich dann an den Landeanflug auf ein Schiff oder Planeten machen. Hierzu muss langsam auf die Luken des jeweiligen Landegebiets zugeflogen werden. Durchfliegt man zwei Landepfade im richtigen Tempo und Winkel, übernimmt die Landeautomatik das Manövrieren des Schiffs und lässt es sicher im Inneren landen. Sehr erfreulich ist, dass nun nicht nachgeladen werden muss. Auf Knopfdruck löst man sich einfach vom Steuerknüppel und kann sofort aussteigen und den Level erkunden. Genauso funktioniert es auch umgekehrt, wenn man vom Planeten wieder zur Gildenstation zurückfliegen möchte. Nahtlos kann man wieder ins Raumschiff steigen und ins All abdüsen. Dieser fließende Übergang vermittelt einem das Gefühl absoluter Bewegungsfreiheit.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
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