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Mace Griffin Bounty Hunter

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GTA im All?
Dem ist aber leider nicht wirklich so. Wird ein neuer Level in Angriff genommen, befindet man sich beim Einstieg schon im Anflug auf den jeweiligen Planeten und hat dann auch keine Möglichkeit, irgendwo anders hinzufliegen. Man kann auch nicht direkt von der Gildenstation zur nächsten Mission oder umgekehrt fliegen, hier genügt immer ein Knopfdruck und per Hypersprung erreicht man das jeweilige Ziel. Zeitsparend für alle, die nur auf Action aus sind, schade für jene, die ihre Bewegungsfreiheit genießen wollen.

Rette mein Vieh!
Trotz der Flugaction besteht der Großteil des Spiels noch immer aus First-Person-Shooter Elementen. Ist man gelandet, geht es gleich auf ins Innere einer Raumstation, um dort dem Auftrag nachzugehen, den man zuvor von der Station bekommen hat. Diese Missionen sind nur durch die Gilde miteinander verknüpft und haben ansonsten meist nichts miteinander zu tun. So gilt es mal, den Leibwächter für eine hohe Persönlichkeit zu spielen, die sich gerade auf einem Luxusschiff befindet, während ein anderer Auftraggeber um Hilfe bittet, als seine Viehherde in das Visier von gemeinen Viehdieben gerät. 13 unterschiedliche Missionen gilt es zu erfüllen, die stets auf anderen Planeten oder Raumstationen zu absolvieren sind. Taktisches Vorgehen wird aber nicht gefragt, wodurch auch ungeduldige Spieler, die einfach nur drauflos ballern möchten, auf ihre Kosten kommen können.

Aus klein mach groß
Ebenso abwechslungsreich wie die Missionsziele präsentieren sich glücklicherweise auch die Leveldesigns. Jeder Level hat seine ganz eigenen Züge. So durchstreift man gerade noch die dunklen Ecken einer alten Mine und im nächsten Moment befindet man sich im Anflug auf den bevölkerten Handelsmarkt. Tierfreunde freuen sich besonders über einen Abstecher in die Schlachterei der Viehzucht, in der man sich mit Sägeblättern und riesigen Messern auseinander setzen muss. Gestresste Arbeiter hingegen entspannen ein wenig am Pool des Kreuzfahrtdampfers. Durch die unterschiedlichen Planeten und Raumstationen konnten die Entwickler all ihre Levelideen frei entfalten. Erfreulich, dass diese dann auch sehr groß ausgefallen sind. Auch wenn die Planeten vom All aus eher klein und übersichtlich aussehen, erstreckt sich im Inneren ein riesiges Netz aus Gängen, Schluchten, Höhlen und Seelandschaften.

Links, rechts, rechts, noch mal links
Damit sich der Spieler nicht verläuft, haben die Entwickler dem immer etwas auf und ab wippenden Visier von Mace eine kleine Zielanzeige spendiert. Hier werden bestimmte Missionsziele als Strich markiert, sodass man immer weiß, in welche Richtung man laufen muss. Das heißt aber nicht, dass man immer nur von A nach B zu laufen braucht, denn in einigen Abschnitten muss man auch auf diese Hilfe verzichten und sich seinen Weg durch die verschlungenen Gänge selber suchen.

 Autor:
Tobias Prinz
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