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Mace Griffin Bounty Hunter

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KI mit Stärken und Schwächen
Positiv fällt in eigentlich jedem Level der gewisse Grad an Interaktivität auf. Während das Drücken von Knöpfen, um Schleusen zu öffnen oder Gebläse zu stoppen, noch zu den kleineren Dingen zählt, wird man auch in einer Lore durch die Mienen fahren können oder auf dem Dach einer Seilbahn feindliches Gesindel mit dem Scharfschützengewehr ausschalten. Besagtes Gesindel gibt dem Spieler übrigens das ein oder andere Mal Rätsel auf. So verhalten sie sich im ersten Moment relativ clever im Kampf, springen zur Seite oder sind auch aus großer Entfernung sicher im Zielen, merken aber im nächsten Moment nicht, wenn einer ihrer Kameraden niedergeschossen wird und stehen weiter aktionslos daneben. Zudem warten sie im Nahkampf einfach gespannt ab, wenn man gerade mit seinem Schockstab auf sie einprügelt.
Das macht es auch nicht einfach, Freund und Feind stets von einander unterscheiden zu können. Normalerweise denkt man ja, dass das Gegenüber ein Freund ist, wenn es nicht auf einen schiesst. Umso mehr wundert es dann, wenn auf einmal doch geschossen wird, obwohl man dem Charakter längst gegenüber steht. Frust kommt dadurch aber wenig auf, da es keine Rolle spielt, ob man seine Mitstreiter selber erschießt, oder es von anderen übernommen wird...

Wehr dich
Um seinen Feinden das Lebenslicht auszublasen, stehen einem elf Waffen zur Verfügung. Angefangen beim Elektroschocker und der Pistole findet man recht schnell seine eigentliche Standartwaffe - das Maschinengewehr. Das zu benutzen kann eigentlich nie falsch sein. Zudem findet man noch das bereits erwähnte Scharfschützengewehr mit dem wohl stärksten Zoom der Videospielgeschichte, einen Raketenwerfer, verschiedene Granaten und Alien-Wummen. Zwar sind elf Waffen nicht wirklich viel, vermissen tut man weitere aber nie, zumal die Waffenmodelle auch sehr schön ausgearbeitet wurden und die Programmierer Detailfreude beweisen.
Eine Zielhilfe kann optional per Druck auf den linken Stick eingeschaltet werden. Diese greift jedoch erst, nachdem man den Feind bereits einige Momente anvisiert hat, lässt ihn dann aber bei Bewegungen nicht mehr so schnell los. Leider auch nicht, nachdem er gestorben ist, was in Gefechten mit mehreren Gegnern zuweilen nerven kann, da man wichtige Munition auf einen bereits Toten verschossen hat.
Leicht ist das Spiel übrigens nicht, was vor allem am etwas übertriebenen Feindesaufkommen liegt. Fair gesetzte Speicherpunkte helfen einem aber dabei, keine Wutausbrüche zu bekommen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Leserwertung:
-