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Mace Griffin Bounty Hunter

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Hui
Grafisch hat das Spiel sowohl Höhen als auch Tiefen zu bieten. Anfangs ernüchtern einen die etwas inspirationslose Aufmachung der Innenbereiche sowie kantigen Höhlendesigns, dann aber wird man von den hervorragenden Wasser- und Spiegeleffekten überrascht. Zusammen mit den guten Licht- und Nebeleffekten entstehen so wirklich beeindruckende und atmosphärische Szenarien. Schade, dass es davon aber nur wenige gibt und der Großteil des Spiels wieder mit etwas eintönigen Umgebungen aufwartet. Trotzdem geht die grafische Präsentation in Ordnung, stellenweise wurde aber eindeutiges Potential verschenkt.
Gut gelungen ist die akustische Untermalung des Spiels. Zwar wirkt die deutsche Sprachausgabe des öfteren etwas gezwungen und unmotiviert, dafür punktet Mace Griffin aber bei den orchestralen Musikstücken, die sich auch der jeweiligen Situation anpassen. Bei hohem Gegneraufkommen steigert sich also auch die Musik.

Fazit
Alles in allem ist Mace Griffin Bounty Hunter ein guter Ego-Shooter mit ein paar frischen Elementen im Genre. Leider fehlt an einigen Stellen noch etwas Feinschliff und die spielerische Finesse, um den Titel wirklich aus der Masse hervorzuheben. Etwas mehr Freiraum in der Missionsgestaltung, mehr Inhalt in den Flugmissionen und ein ausgereifteres Gegnerverhalten hätten dem Spiel sicher gut getan. Weshalb dann auch noch auf einen Pflichtteil für jeden Ego-Shooter, den Multiplayer, verzichtet wurde, bleibt ein Geheimnis. Auch gibt es nach dem Durchspielen nichts freizuschalten oder Neues zu entdecken, weshalb man unbedingt nochmal ins Spiel zurückkehren müsste. Wer aber auf unkomplizierte Weltraum-Action steht, kann diesen Titel definitiv einmal näher betrachten, darf sich aber nicht von den leichten Startschwierigkeiten abschrecken lassen.

 Autor:
Tobias Prinz
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Leserwertung:
-