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Mech Assault

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 Spiel-Infos: Mech Assault
Mech Assault Boxart Name: Mech Assault (PAL)
Entwickler: Day:1:Studios
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 22. November 2002
Genre: Action
Spieler: 1-8
Features:
Xbox Live, DD 5.1

Die Xbox mutiert zu DER Mech Konsole schlechthin. Neben "Robotech: Battlecry" von THQ, "Phantom Crash" von Phantagram und "Tekki" (Steel Battalion) von Capcom, schickt Microsoft mit Mech Assault auch selber ein Mech Spiel in das Rennen.

Mechs
Die Mechwarrior (Battletech) Serie hat auf dem PC hat schon seit Jahren eine große Anzahl von Anhängern, nun kommen auch Konsolen-Spieler auf ihre Kosten. Waren die Mechwarrior Spiele meist Hardcore-Simulationen, beschränkt sich Day 1 bei Mech Assault auf den reinen Arcade/Action Aspekt. Wer bei Mech Assault eine komplexe Simulation erwartet, wird enttäuscht sein, dazu jedoch später mehr. Das Hauptaugenmerk haben die Entwickler bei Mech Assault ganz klar auf den Online-Multiplayer Modus gelegt, leider musste der Singleplayer Modus dadurch Abstriche hinnehmen. Dieser trumpft mit 20 Missionen und 10 Mechs auf, die dank der FASA-Lizenz allen Fans ein Begriff sein sollte. Mit einer Zwischensequenz wird einem jeweils die Mission näher gebracht. Gleichzeitig werden in einem Text Briefing noch einmal alle Missionspunkte in deutscher Sprachausgabe erläutert. Hier muss Microsoft sich aber Kritik gefallen lassen, denn die Synchronisation ist stellenweise einfach sehr unpassend.

Selbst ist der Mech
Mit 20 Missionen kommt Mech Assault recht gut ausgestattet in den Ring der Singleplayer Spiele, jedoch erweist sich die Nettospielzeit kürzer als erwartet. Obwohl sich keine Mission gleicht und viel Abwechslung geboten wird, hat es für ein Mech-Spiel einen eher bescheidenen Umfang. Da kann auch die freie Auswahl des Mechs in vielen Missionen nicht drüber hinweg trösten. Auch in punkto KI kann Mech Assault wenig überzeugen. Meistens hängen die Mechs irgendwo an Ecken fest oder schießen meilenweit daneben. In einem Duell zweier Mechs zieht die KI eigentlich immer den Kürzeren - nur wenn die gegnerischen Mechs in einer großen Überzahl kommen, fühlt man sich als Spieler gefordert. Auf ein dynamisches Speichersystem wurde in Mech Assault gänzlich verzichtet. Nach jeder Mission speichert das Spiel automatisch den Spielstand, dies ist vor allem ärgerlich, wenn man ein paar Schritte vor dem Beenden stirbt und die ganze Mission noch einmal spielen darf. Der Schwierigkeitsgrad ist recht gut ausbalanciert. Am Anfang hat man genügend Zeit die Steuerung der Mechs zu verinnerlichen und gleichzeitig fordern die späteren Mission doch einiges an Können, ohne dabei unfair zu werden.

 Autor:
Mathias Schult
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