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Metal Arms

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 Spiel-Infos: Metal Arms
Metal Arms: Glitch in the System Boxart Name: Metal Arms (PAL)
Entwickler: Vivendi Universal Games
Publisher:
Erhältlich seit: 26. November 2003
Genre: Action
Spieler: 1-4
Features:
DD5.1
KillerApp hier, MustHave da und zwischenzeitlich erscheinen AAA Games. Doch gelegentlich gewinnen Spiele auch die Herzen der Fans, ohne den üblichen Hype. Bei Metal Arms kann man wohl von so einem Spiel sprechen, denn ganz ohne großes BlaBla hat es viele Fans von seiner Qualität überzeugt.

Einfache Aufmachung
Droidenheim wird von einer bösen Macht bedroht und die Droiden probieren mit aller Kraft, ihr Land zu verteidigen. Da kommt es gar nicht ungelegen, dass sie Glitch unter Trümmern finden und ihn wieder fit bekommen. Da es eh an genügend Soldaten mangelt, wird Glitch kurzer Hand rekrutiert. Mit zwei seiner Kollegen wird er in eine Mine geschickt und muss die verschütteten Kameraden befreien.
Die Missionen sind alle recht gradlinig aufgebaut und so gibt es selten Probleme bei der Orientierung. Die erste Mission stellt eine Art Tutorial dar, wo in einfachen Schritten der Umgang mit der Steuerung erklärt wird. Die Story ist nicht gerade komplex, leitet aber wunderbar von einem Szenario zum anderen über. Die Story wird auf eine recht seltsame Weise erklärt, hier scheint auch die deutsche Übersetzung nicht ganz unschuldig zu sein. So neigen die Charaktere oft zu einem vulgären Sprachschatz, die Wörter werden aber durch "Verniedlichung" entschärft. Hier scheinen die Übersetzer aber nicht ganz konsequent durchgehalten zu haben. So schimpft am Anfang der General noch mit "Da soll mir doch einer den Ölhahn streicheln" oder "Du kannst mir meine Schrauben lecken", verändert sich die Wortwahl am Ende doch ein wenig in die negative Richtung. Da trifft man Charaktere, die jeden zweiten Satz mit "Scheiße" anfangen und beenden. So wirkt es auf einer Weise wie eine schlechte K-RTL Serie und auf der anderen wie der neuste Krach von Eminem.

Ein Droide mit Vorteilen
Das Spiel selber spielt sich wie ein actiongeladener Third-Person-Shooter mit der ein oder anderen Rätseleinlage. Man kämpft sich mit seinem kleinen Droiden von Level zu Level und erhält hier und da mal eine neue Waffe. Die Waffen können übrigens jederzeit mit der X Taste durchgeschaltet werden. Wenn Glitch ein paar Gegner das Fürchten gelernt hat, hinterlassen sie oft Unterleg-Scheiben. Diese können bei "fliegenden Händlern" eingetauscht werden. Egal ob Munition, Granaten oder ein neues Waffenupgrade, die zwei lustigen Händler haben alles, was das Droiden-Herz begehrt.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Leserwertung:
9.0