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Metal Arms

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Das Waffenarsenal bietet eine reichhaltige Auswahl für alle möglichen Situationen. Schrotflinten, Raketen, Minigun und weitere Waffen. Das besondere ist aber eine bestimmte Waffe im Spiel. Mit dieser ist es möglich, sich in gegnerische Droiden zu hacken. Erwischt man einen Gegner von hinten, kann man mit diesem Strahl die volle Kontrolle über den Feind übernehmen. Danach bieten sich dann verschiedene Möglichkeiten an. Entweder ihr nutzt die Tarnung und erkundet ein wenig die feindlichen Linien oder ihr nutzt einfach die Zerstörungskraft der Gegner. Hier macht sich dann der taktische Touch des Spieles bemerkbar. Der gewährt dem Spiel nicht nur ein wenig Tiefgang, sondern sorgt auch für Abwechslung.

Die Missionen
Für viel Abwechslung sorgt auch ein weiterer Punkt. Die Missionen sind oft sehr abwechslungsreich und bieten viele "Verschnaufpausen" zwischen den Action-Missionen. Oft könnt ihr innerhalb einer Mission die Kontrolle über andere Fahrzeuge übernehmen, welche natürlich auch ihre ganz eigene Waffenarten haben. Es fängt bei dem einfachen Panzer an, der mit seiner Zerstörungskraft ganze Gebäude zerlegen kann und endet bei einem Fluggleiter, der mit Scheren bewaffnet dem Gegner das Fürchten lehrt. Manche Missionen beschränken sich ganz auf Fahrzeuge. So kommt es gelegentlich vor, dass ihr das Steuer eines Transporters übernehmen müsst und eure Kollegen sicher von A nach B bringen müsst. Hier übernimmt dann ein Computerfreund das Geschütz und sorgt für freie Bahn.
Die Missionsvielfalt beschränkt sich jedoch nicht nur auf Fahrzeuge. Ihr könnt auch ganze Geschütztürme übernehmen und müsst mit diesen den Eingang eurer Basis verteidigen. Bei den Missionen hat sich der Entwickler sehr viel Mühe gegeben und dies merkt man dem ganzen Spiel auch an.

Technisch
Wer Screenshots von Metal Arms gesehen hat, wird sicher nicht an eine Grafikpracht denken. Hier muss man nicht viel drum rum reden, das Spiel ist grafisch einfach kein Xbox-Niveau. Die Models sind sehr detailarm und die ganze Welt wirkt recht bunt, dieser Eindruck entsteht vor allem durch die einfarbigen Texturen. Man wird sicher grafisch schlechtere Titel finden, jedoch gibt es mindestens genauso viele, die grafisch um einiges besser sind. Dafür bietet das Spiel ein recht gutes Schadensmodell. So kann man einzelne Körperteile der Gegner außer Gefecht setzen. Ein gezielter Schuss auf den Waffenarm erschwert das Zielen um einiges. Ruckeln tut das Spiel sehr selten, meist nur wenn wirklich viel auf dem Screen los ist.
Beim Thema Sound gibt es nicht viel zu bemängeln. Die deutsche Übersetzung ist auch recht anständig gelungen, auch wenn der am Anfang angesprochene Punkt einen recht negativen Geschmack hinterlässt.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
9.0