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Midtown Madness 3

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 Spiel-Infos: Midtown Madness 3
Midtown Madness 3 Boxart Name: Midtown Madness 3 (PAL)
Entwickler: Digital Fiction
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 27. Juni 2003
Genre: Racer
Spieler: 1-2 (bis 8 über Live)
Features:
Xbox Live

Altes Prinzip neu aufgerollt!
Der erste Teil der Serie hat schon für eine Menge Aufsehen gesorgt, da das Prinzip von Midtown Madness bis dahin relativ unbekannt war. Zwar kannte man einige Spiele, in denen man sein Auto zu Schrott fahren konnte, wie etwa das legendäre "Destruction Derby", aber diese Idee mit einem Rennspiel in vielen Variationen zu verknüpfen, war bis zum Release von Midtown Madness 1 Neuland. Für den, der den ersten Titel nicht kennt, hier eine kurze Beschreibung des Spiels: Das Game spielte in Chicago. Im sogenannten "Tour- Modus" war die komplette Stadt befahrbar. Die Besonderheit war, dass man interaktiv in das Geschehen auf der Straße eingreifen konnte. Baute man etwa einen Unfall, staute sich der Verkehr einige hundert Meter lang. Auch Straßenlaternen und Schilder ließen sich zu Schrott fahren. Natürlich gab es auch klassische Autorennen im Spiel, wobei das Hauptaugenmerk auf dem Erforschen der Stadt lag.

Altes Prinzip neu aufgerollt?
Das Prinzip ist auch beim nunmehr dritten Teil der Serie aus dem Hause Microsoft gleich geblieben. Nur gibt es jetzt auch einige Neuerungen. Man hat nun die Möglichkeit, in zwei Städten zu fahren und nicht wie bisher nur in einer. Diese Städte sind Paris und London. Außerdem gibt es nicht nur die Autorennen und den Tour-Modus, sondern auch einige Aufträge, die es zu erledigen gibt. Das Prinzip ist hierbei einfach: Der Spieler startet als lausiger Pizzabote und muss die Karriereleiter Sprosse für Sprosse erklimmen. Der Weg führt einen von Taxifahrten über Krankentransport bis hin zu Geldtransporten. Leider ähneln sich die Missionen immer sehr stark. Entweder geht es darum, verschiedene Checkpoints abzufahren, die Zeit natürlich immer im Rücken, oder aus dem Auto alles herauszuholen, was es hergibt. Hier stößt das Spiel schon an seine Grenzen. So ist es nach einiger Zeit sehr langweilig, weil man wie gesagt fast immer das selbe machen muss, allerdings immer in eine andere Schale verpackt.
Man kann sich zwischen zwei Charakteren entscheiden. Der eine agiert in London, der andere in Paris. Hier gilt das selbe für die Aufträge: andere Schale, gleicher Kern. Die Missionen sind außerdem sehr schnell zu absolvieren und bieten wenig Kurzweil. Zu Beginn macht es allerdings noch sehr viel Spaß. Erst nach einiger Zeit, wenn man merkt, dass es sich eigentlich alles um das selbe dreht, ist das Spielen etwas ermüdend.

Der Tour-Modus
Dieser Modus besteht schon seit dem ersten Teil der Serie und es macht einfach wahnsinnig viel Spaß, sich hier im Verkehr einzuordnen um plötzlich Gas zu geben und davonzubrausen. Die Schauplätze Paris und London sind sehr detailgetreu nachempfunden. Die Pläne der beiden Städte sind in jedem Fall identisch mit denen im Spiel und auch sonst machen sie einen authentischen Eindruck. Natürlich finden sich auch die Wahrzeichen der jeweiligen Stadt wieder. In Paris kann man so über die Champs-Elysees mit dem Auto flanieren oder den Louvre von außen bewundern. Natürlich findet sich auch die berühmte Pariser Metro wieder. Wer Lust verspürt, einmal über die Schienen dieser zu fahren, kann einfach eine Rolltreppe der vielen Stationen herunterfahren und Spaß haben. Aber Vorsicht: Gegenverkehr!

 Autor:
Dominik Grötz
Testbericht
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