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Midtown Madness 3

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Auch in London lassen sich die Wahrzeichen wie etwa die Towerbridge sowie BigBen bis hin zum Buckingham Palace finden. Lobenswert zu erwähnen ist, dass sich die Programmierer viel Mühe mit den Umgebungen gegeben haben. So gibt es in den Städten extrem viel zu entdecken. Versteckte Sprungschanzen, dunkle Gassen, Parkhäuser und vieles mehr erwarten einen, wenn man ein wenig sucht. Außerdem gibt es einige Extras zu finden, die den Fahrer bei der Stange halten und für die nötige Langzeitmotivation sorgen sollen.

Fuhrpark
Ein Pluspunkt des Spiels sind sicher die vielen lizenzierten Karossen, die man fahren kann. So beginnt man mit einem VW Beetle, der schon aus beiden Vorgängern bekannt ist, und arbeitet sich so hoch. Der neue Minicooper ist zum Beispiel auch dabei. Als kleines Extra gibt es außer den "traditionellen" Autos noch einige spezielle Fahrzeuge, wie etwa eine Limousine, Polizeiwagen, Geldtransporter oder ein Feuerwehrauto. Am Ende erwarten einen dann Boliden mit extrem viel Power unter der Haube. Wer es soweit geschafft hat, darf sich über eine Menge Spaß mit den Flitzern freuen. Ein Crash bei einer solchen Geschwindigkeit kann sehr viel Spaß machen, bleibt aber auch nicht ohne Folgen für das Vehikel, denn ein Schadensmodell ist natürlich auch integriert. So kann es schon mal passieren, dass man etliche Beulen im Auto hat und einem dann auch noch die Motorhaube abfliegt. Schaden hat auch Einfluss auf die Fahreigenschaften des Fahrzeuges. Bei einem großen Schaden fährt das Auto immer langsamer und langsamer bis es schließlich komplett im Eimer ist. Das macht aber wenig, denn binnen Sekunden steht ihr an derselben Stelle wie vorher mit einem nagelneuen und frisch polierten Fahrzeug da. Bis zum nächsten Unfall. Um den Spieler auch länger an das Spiel zu fesseln, sind in beiden Städten andere Lackierungen für die Autos versteckt. Sammelt man sie mit dem entsprechenden Auto ein, sind sie verfügbar.

Alles platt machen
In Midtown Madness kann natürlich auch wieder alles platt gefahren werden, was nicht fest im Boden verankert ist: Briefkästen, Straßenschilder, Zäune usw.. Nahezu alles lässt sich irgendwie beschädigen. Nur Menschen sind auch in diesem Teil der Serie tabu. Fahrt ihr auf einen Menschen zu, weicht dieser meist mit einem gekonnten Hechtsprung aus oder drückt sich an eine Wand.
Die Steuerung ist sehr eingängig und geht schon nach weniger Zeit gut von der Hand. Die Wagen lassen sich ziemlich schnell beherrschen, sind aber auch nicht zu einfach zu steuern. Ein guter Mittelweg wurde hier gefunden.

 Autor:
Dominik Grötz
Testbericht
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