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MotoGP 2

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 Spiel-Infos: MotoGP 2
 Boxart Name: MotoGP 2 (PAL)
Entwickler:
Publisher:
Erhältlich ab: TA. Januar
Genre:
Spieler: 1-4 (16 im LAN)
Features:
Xbox Live, DD5.1
Einer der ersten und erfolgreichsten Xbox Live Titel in Europa war Moto GP. Jetzt schickt THQ den zweiten Teil in das Rennen um die Gunst des Käufers. Neben kleinen technischen Updates wurde auch ein wenig am Umfang und der Steuerung gearbeitet.

Alle fangen mal klein an
Was die Formel 1 für Autos ist, ist die MotoGP Klasse für Motorräder. MotoGP2 zeigt gleich wo seine Stärken liegen. Direkt nach dem Anschalten werdet ihr nach einem Xbox Live Account gefragt, aber natürlich dürfen auch Spieler ohne einen Xbox Live Account in den Genuss des Spiels kommen. Das Hauptmenü wurde zum größten Teil vom Vorgänger übernommen und bietet nur minimale Änderungen. Als erstes geht es an das Erschaffen eines einzigartigen Bikes, alleine hier könnt ihr Stunden verbringen. Bei der Wahl des Bikes steht ihr das erste Mal vor der Qual der Wahl, nehmt ihr eine leichte 2-Takter Maschine oder doch lieber die pure Power einer 4-Takter? Eine Kawasaki oder eine Yamaha, oder vielleicht doch eine Honda mit 5 Zylindern? Habt ihr euer Traumbike gefunden, geht es an die optische Modifikation. Neben der Farbe des Bikes und eures Anzuges, könnt ihr euch sogar ein eigenes Logo erschaffen. Auch das direkte Tunen eures Bikes steht euch hier zur Verfügung. So könnt ihr nicht nur die Reifenwahl beeinflussen, sondern sogar den Abstand der Reifen einstellen. Habt ihr das alles erledigt, braucht ihr nur noch einen Namen für euren Fahrer und eurer Karriere steht nichts mehr im Wege.

All your base are belong to us
Mit eurem "jungfräulichen" Bike könnt ihr noch nicht wirklich mit den ganz großen mitfahren, drum geht es erstmal ins Trainingslager. Hier dürft ihr euch aber nicht durch den Namen "Training" täuschen lassen, denn die Aufgaben sind alles andere als einfach. Das Training ist sehr abwechslungsreich und motivierend aufgebaut, der hohe Schwierigkeitsgrad führt aber häufig zu Frust. Die Aufgaben müssen alle unter Zeitdruck ausgeführt werden und diese ist wirklich sehr knapp bemessen. Dafür werdet ihr mit zwei Dingen belohnt, wenn ihr eine Aufgabe geschafft habt. Erstens dürft ihr einen weiteren Credit auf die Eigenschaften eures Bikes legen (Kurvenlage, Bremsen, Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung). Die andere Belohnung ist das Gefühl diese gottverdammte Aufgabe nie mehr machen zu müssen. Neben dem Training bietet auch noch jede der 16 Strecken drei weitere Herausforderungen, die im gleichen Stil gehalten sind wie das Training. Natürlich dürft ihr aber auch an normalen Rennen teilnehmen. Bei den Rennen habt ihr die Auswahl zwischen vier verschiedenen Schwierigkeitsgraden, wobei schon der erste einiges an Können abverlangt. Vor dem Rennen habt ihr natürlich die Möglichkeit, die Strecke im Training kennen zu lernen und natürlich auch das Qualifying zu bestreiten. Im Rennen startet ihr dann in einem Feld aus 22 Fahrern um den begehrten ersten Platz. Nach einem Sieg im Rennen dürft ihr nicht nur weitere Credits verteilen, sondern es wird auch eine neue Strecke freigeschaltet. Abschließend gibt es zur Belohnung noch ein Video mit den Höhepunkten aus der Saison 2002. Beim Rennen selber baut sich jedoch leider ein wenig Frust auf, denn neben dem unfairen Schwierigkeitsgrad kommt auch noch die eher schwache KI dazu. Die KI-Bikes donnern ohne Rücksicht auf Verluste durch die Kurven und kicken euch im Notfall auch vom Bike und es gibt nichts Frustrierenderes, als in der letzten Kurve vom Hintermann umgerempelt zu werden.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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