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Myst 3: Exile

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Einfache Steuerung
Die Steuerung ist recht simpel. Mit dem linken Ministick ändern sie die Blickrichtung. Durch einfachen Tastendruck führen Sie Aktionen durch oder bewegen sich zum nächsten Wegpunkt. Mit der X-Taste entkoppeln Sie den Cursor von der momentanen Blickrichtung, sodass Sie ihn frei bewegen können. Dadurch lassen sich Puzzles einfacher bedienen. Springen können (und brauchen) Sie während des Spiels nicht.

Nur Solo ans Ziel
Das Spiel ist rein auf die Solokampagne ausgelegt. Eine Multiplayer-Variante wäre bei diesem Spielprinzip aber auch schwer vorstellbar. Dafür können Sie am Ende des Spiels - abhängig von Ihrem Verhalten - bis zu acht verschiedene Varianten des Schlusses hervorrufen.
Als kleines Extra können Sie sich noch ein "Making of" des Spiels ansehen. Von der Grundidee bis hin zur Fertigstellung beschreiben die Entwickler auf englisch die Entstehungsgeschichte von Myst III Exile. Und wer dem englischen nicht besonders mächtig ist, kann sich die deutschen Untertitel hinzuschalten.

Fazit
Myst III Exile ist ein Spiel der besonderen Art. Es macht ungeheuer viel Spaß, sich die abwechslungsreiche und fantastisch gestaltete Umgebung anzusehen. Auch die knackigen Rätsel motivieren den Spieler, frusten aber nicht. Anhänger der Reihe und solche, die gerne die grauen Gehirnzellen anstrengen, um ans Ziel zu kommen, können bedenkenlos zugreifen. Spieler hingegen, welche auf handfeste Action stehen und sich lieber mit ballistischem Gerät durch Monsterhorden schälen, sollten sich beim Kauf des Spiels jedoch über das Spielprinzip im Klaren sein. Ein Probespiel ist da zu empfehlen.

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
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