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NBA Inside Drive 2004

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 Spiel-Infos: NBA Inside Drive 2004
NBA Inside Drive 2004 Boxart Name: NBA Inside Drive 2004 (PAL)
Entwickler: High Voltage Software
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 28. November 2003
Genre: Sport
Spieler: 1-4
Features:
Xbox Live
Nachdem schon Electronic Arts und Sega ihre Dribbling-Stars auf das glänzende Parkett ließen, will nun auch Microsoft mit ihrem zweiten Auftritt auf heimischen Konsolen punkten. Ob es die Mannen, unter Aufsicht von "Big Brother" Gates, schaffen, das technisch wie spielerisch hohe Niveau der Mitstreiter zu erreichen, sagen wir euch in unserem Test.

Was gibt's Neues?
Wie im Vorgänger habt ihr auch in der 04er Ausgabe die Wahl zwischen schnellem Spiel, kompletter Saison oder dem direkten Einzug in die Play Offs. Einzig neu ist der Live Modus, in dem ihr gegen andere Spieler aus der ganzen Welt antreten dürft. Zu guter Letzt dürft ihr noch an den Mannschaften und ihren Spielern rumwerkeln. Für die ultimativen B-Baller unter euch dürfte auch der Dynastie-Modus interessant sein. In diesem übernehmt ihr als Manager einer Mannschaft alle nötigen Tätigkeiten um eine erfolgreiche Truppe zusammen zuführen. Fortan dürft ihr nun euer Können in ganzen 25 Spielsaisons beweisen. Hier zeigt sich dann wirklich, wer Führungsqualitäten hat und wer nicht. Wie bei den Konkurrenztiteln wird man auch hier in jedem Spiel durch Berichterstatter begleitet, jedoch schafft man es nicht, an Sega's Titel heran zu kommen.

Nur gut ist nicht gut genug
Steigen wir doch mal ins Spielgeschehen ein. Uns fällt sofort die doch etwas verschwommene Optik auf. Zudem muss man schon recht viel an Fantasie aufbringen, um die präsentierten Digi-Dribbler ihren Originalen zuzuordnen. Die Steuerung bietet 08/15- Kost wie Pässe, kleine Trickdribblings, Würfe oder Dunks bzw. Korbleger. Hier hat man dem Spieler nicht die Entscheidung gelassen, ob er lieber zu einem Wurf ansetzen will, oder den Lederball kräftig durch das Netz krachen lässt. Je nachdem, wie man zum Korb zieht oder steht und wie weit man davon entfernt ist, wirft unser Polygonsportler den Ball oder vollführt einen Dunk beziehunsgweise Korbleger. Etwas umständlich ist das direkte Anspielen von den bestimmten Mitspielern, muss man dazu doch die etwas ungeeignete schwarze Taste drücken, um über den Köpfen der Spieler die Tastensymbole aufblitzen zu lassen. Dafür klappen aber in etwa Doppelpässe recht einfach. Zudem lassen sich die Spieler, im Vergleich zu anderen Titeln, nicht ganz so elegant durch das Spiel steuern. Um auch unter dem Korb für etwas mehr Unterhaltung zu sorgen, haben die Entwickler den so genannte Power Post Play integriert. Dieser lässt euren Sportler eine Serie von neuen Bewegungen direkt unter dem Korb vollführen. Schluss also mit einfachen Würfen oder direkten Dunks, ab heute gehört eine schicke Bewegung vor dem Punkten dazu, denn immerhin wollen die Fans unterhalten werden. Die Bewegungen und Aktionen der Spieler sind ordentlich dargestellt.

 Autor:
Carlos Mancebo
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
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