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NFL Fever 2004

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 Spiel-Infos: NFL Fever 2004
NFL Fever 2004 Boxart Name: NFL Fever 2004 (PAl)
Entwickler: Microsoft Game Studios
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 10. September 2003
Genre: Sport
Spieler: 1-4
Features:
Xbox Live
Ein amerikanischer Traum
Du magst schwitzende Burschen, die sich durch Schlamm und Dreck wühlen? Muskulöse Hünen, die sich im Team mit anderen Hünen anlegen? Schnelligkeit und Taktik sind Dir wichtig? Dann ist Football eine Sportart, für die Du Dich sicher erwärmen kannst.
Wenn Du nicht selbst ins Stadion willst, um persönlich mitzumachen oder Dir das anzuschauen, solltest Du die Anschaffung einer zünftigen Footballsimulation in Betracht ziehen. Microsoft hat in seiner eigenen Sportsimulationen-Reihe nun einen weiteren NFL-Fever Teil in die Läden gehängt und versucht sich redlich darin, der Konkurrenz um Branchenprimus Madden NFL den einen oder anderen Anhänger abzujagen.

In den Vereinigten Staaten sind die 120 Yards, auf denen ein Footballspiel ausgetragen wird, ein nationales Heiligtum. Wie beim Fußball streiten sich auch hier zwei 11köpfige Mannschaften ums Rund, allerdings ist es beim Football keine Kugel, sondern allenfalls ein Ei. Hier kann die Sportart nur allmählich Land gewinnen. Die Entscheidung von Microsoft, den Titel nicht zu übersetzen, wird wohl keine Neu-Interessenten erzeugen.
Das Spiel gliedert sich nach dem Kick-Off in mehrere Spielzüge. Hier sind taktische Fähigkeiten und Schnelligkeit gefragt, der Ball soll so tief wie möglich in die gegnerische Hälfte des Spielfeldes gelangen, um Raumgewinn zu erzielen und die Punktechancen zu vergrößern. Dazu hat jede Mannschaft vier Versuche. Die meisten Punkte werden errungen, wenn es der Mannschaft gelingt, den Ball durch das Fieldgoal-Gestänge zu treten. Scheitert das, kommt die andere Mannschaft in den Ballbesitz und das ganze geht reziprok von vorne los.

Football University
Doch bevor man loslegt und der Spaß richtig beginnen kann, sollte man sich ausführlich mit diesen Regeln beschäftigen. Das ist dank Internet kein Problem, doch für die meisten Newbies dennoch ein kniffliges Unterfangen. Ohne polemisch zu sein: Man hält es kaum für möglich, dass die bierbäuchige Chips fressende Footballgemeinde jenseits des Atlantiks für diese eher anspruchsvolle Sportart zu begeistern ist. Es kann jedenfalls nicht schaden, neben den trockenen Regeln auch zwei bis drei Nächte vor dem Fernseher zu verbringen und sich "echte" Spiele anzuschauen, um in Footballfeeling zu verfallen.
Blickt man halbwegs durch und ist man beim Versuch, "schnell mal ein Spiel zu zocken", gründlich vermöbelt worden, wird zunächst reumütig der Trainingsmodus aufgesucht. Hier hat man Gelegenheit, Spielzüge zu üben und sich mit der Steuerung vertraut zu machen.
Bei der Passtechnik kann man diesmal das neue "Read-and-Lead"-System anwenden, das von Microsoft selbst als "fortschrittlich" charakterisiert wird. Eine Innovation sicherlich. Doch gerade bei Laufpässen, für die es gedacht ist, hat es seine Tücken. So kann der Quaterback, der im Ballbesitz ist, Spieler und Zeitpunkt des Passes genau bestimmen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Etwas Übung ist hier schon von Nöten, damit dies auch routiniert von der Hand geht.

 Autor:
André Stephan
Testbericht
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