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NFL Fever 2004

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Fields of Glory
Ist man in diesen Dingen firm, sollte man sich dem Ernst des Spieles zuwenden. Zu Beginn sollte das ein Einzelspiel sein. Stellen sich hier erste Erfolge ein, wird man sich, genügend Zeit und Contenance vorausgesetzt, in den Challenge- oder den Dynasty-Modus stürzen.
Im Challenge-Modus kannst Du mit Deinem Team gegen Topmannschaften der Liga antreten. Der Dynasty-Modus bietet darüber hinaus die Möglichkeit, die Mannschaft über mehrere Turniere hinweg zu profilieren. Das ist nun ganz sicher nichts mehr für reine Zocker…
Fans werden die Menüs des General Managers lieben, in dem es sich sprichwörtlich nach Belieben "schalten und walten" lässt. Neben üblichen Transfers ist alles Einstellbare auch einstellbar. So wünscht man sich das! Überhaupt geizt das Spiel nicht mit Charts und Statistiken. Diese sind sehr aussagekräftig und stylish. Wer also aufgeregt am Kiosk darauf wartet, dass neue Lektüre eintrifft, wird auch daran seine helle Freude haben.
Das Spiel spielt sich - soweit bei Football möglich - flüssig. Verliert man bei der Auswahl an vorgegebenen Spielzügen die Übersicht, kann auf den fachkundigen Rat des Coaches vertraut werden. Irgendwann schickt man den getrost in die Wüste und beurteilt selbst, welche Taktik jeweils einzusetzen ist.

Update 2004
Wie auch bei anderen Sportspielen setzt Microsoft auf jährliche Fortschreibungen. So wurden, entsprechend der offiziellen Lizenz, die die Richmonder ergattern konnten, aktuelle Spieler ergänzt. Auch am Gameplay wurde gefeilt. Im Vergleich zur Vorgängerversion hat sich die Grafik leicht verbessert. Die Spieler sind hübsch und überzeugend animiert, was bei den für Laien eigenartigen und leicht merkwürdig anmutenden Bewegungen der Footballspieler besonders gewürdigt werden kann. Beim Spiel-Umfeld kommt richtige Stadionatmosphäre auf. Das hingegen darf aber auch erwartet werden…
Zur Kommentierung des emsigen Treibens auf dem Spielfeld hat man die original US-Sprecher Kevin Calabro und Ron Pitts engagiert, was vor allem als Gimmick für die heimatliche Fangemeinde gedacht ist. Auch hier kaum Verbesserungen zum letztjährigen NFL, denn die beiden waren auch schon in der Vorgängerversion hinter dem Mikro. Die Musik ist im Übrigen stimmungsvoll. Zur Melodie von "What shall we do with the drunken sailor" spielt es sich doch gleich doppelt so elegant! Als Alternative kann aber auch der eigene Vorrat an gespeicherten Tracks dienen.
Fortschritte hat Onkel Bills Softwareschmiede bei der Gegnerintelligenz erzielt. Statt orientierungslos drauf los zu rennen, laufen die Computerspieler gezielt in die Pässe und machen einem das Leben schwer.

 Autor:
André Stephan
Testbericht
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