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Otogi - Myth of Demons

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 Spiel-Infos: Otogi - Myth of Demons
Otogi: Myth of Demos Boxart Name: Otogi - Myth of Demons (PAL)
Entwickler: FromSoftware
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 05. September 2003
Genre: Rollenspiel
Spieler: 1
Features:
DD5.1

Wunder gibt es immer wieder: Fast ein Jahr nach dem Japan-Release erscheint Otogi doch noch in PAL-Gefilden. Hierbei ist es hauptsächlich Publisher Atari beziehungsweise Sega zu verdanken, dass auch deutsche Spieler in den Genuss von From Softwares, unter Japan- und Importfans hoch gehandelter, Samurai-Action kommen.

Es gibt Geschnetzeltes
In Otogi übernimmt man die Rolle des Samurais Raikoh. In der Gestalt des Schwertschwingers muss die Welt von allerlei dämonischem Gesindel befreit werden, welches zum großen Teil der fernöstlichen Mythologie entstammt. So bekommt ihr es zum Beispiel mit Vogelmenschen, Ogern oder einem gigantischen Tausendfüssler zu tun. Um den Informationsgehalt nicht zu vernachlässigen, gibt es zu jedem Feind einen kurzen Text inklusive schickem Artwork.
Ingesamt müssen 25 Levels, meist beschränkt sich das Levelziel auf das Töten von Widersachern oder das Zerstören gewisser Objekte, gemeistert werden. Jede erledigte Aufgabe spinnt die sehr verworrene und esoterisch angehauchte Geschichte weiter. Auch die oft wunderschön designten Areale entstammen meist der japanischen Sagenwelt. So muss man auf dem See der Toten einen Dämon bezwingen und den Turm des Wassers zerstören.

Das Gameplay gibt sich simpel und erinnert oft an den PS2 Konkurrenten Shinobi: Meist rennt ihr mit einer vagen Missionsbeschreibung im Kopf durch die Level und entledigt euch einheimischer Dämonen mittels Magie oder Schwert, Rätsel oder Ähnliches sucht ihr vergebens. Dazu steht euch ein riesiges Sortiment an Nahkampfwaffen, vom traditionellen Katana bis zu Streitaxt ist alles dabei, und Zaubersprüchen zur Verfügung. Auch beherrscht Raikoh genretypisch eine Palette beeindruckender Moves wie den Doppelsprung oder Boost-Angriff. Bei den meisten Standartgegnern reicht jedoch stupides Draufhauen, nur bei größeren Gegnermengen oder den zahlreichen Obermotzen muss man taktisch vorgehen.
Doch nicht nur Satans Schergen sondern auch das Levelinventar ist Raikohs Kräften nicht gewachsen. Von Bäumen über Mauern bis hin zu gesamten Gebäuden lässt sich alles zerstören. Dadurch kann man nicht nur Aggressionen abbauen, sondern auch menschliche Geister befreien, die in manchen Objekten ruhen. Befreit ihr alle Geister eines Levels, winken Bonusobjekte.

Kampf gegen die Zeit
Doch nicht nur die Gegner zehren an Raikohs Kräften - auch die Zeit tut es. Neben der Lebensanzeige befindet sich eine Leiste, die eure Magie-Reserven anzeigt. Diese schwindet besonders bei Anwendungen von Zaubern immer mehr. Ist sie leer, droht Raikoh das Ende und euch das Game Over. Nur durch das Töten von Feinden oder das Aufsammeln rar gesäter Items füllt ihre euren Magie-Balken. Dies bringt eine gewisse Hektik ins Spiel - oft müsst ihr entscheiden, ob ihr euch den Gegnermassen stellt oder einfach durchs Level hetzt.

 Autor:
Simon Joost
Testbericht
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