Xbox » Tests » O » Otogi - Myth of Demons

Otogi - Myth of Demons

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...

Die normale Lebensenergie darf besonders in Kampfsituationen natürlich auch nicht ignoriert werden. Diese wird in Form von Kugeln angezeigt. Werdet ihr von euren Widersachen verletzt, leert sich der Inhalt dieser Kugel langsam. Ist eine der Kugeln vollständig leer, zerspringt sie, ansonsten regeneriert sie sich mit der Zeit. Zerstörte Kugeln lassen sich nur mit Hilfe von Items wieder auffüllen. Mit der Zeit findet ihr Upgrades, durch die der Energievorrat aufgestockt wird, sodass ihr gegen Ende über bis zu sieben Kugeln verfügt.
Besiegte Gegner lassen nach ihrem Ableben Erfahrung sowie Gold zurück. Während durch ersteres wie bei Rollenspielen euer Level steigt, wodurch eure Fähigkeiten verbessert werden, könnt ihr das Gold im Shop in bessere Waffen und Zauber investieren. Ist euer Konto einmal leer, könnt ihr jeder Zeit in bewältigte Level zurückkehren. So könnt auch mehr Erfahrung sammeln und die verblieben Geister finden. Speziell dazu kann man optional das Level so vorfinden, wie man es verlassen hat, um auf der Suche nach der letzten Seele nicht noch mal jeden Stein umdrehen zu müssen.

Die Steuerung unterscheidet sich nur gering von anderen Genrevertretern. Während Raikoh mit dem linken Ministick gesteuert wird, kann man mit dem rechten die Kamera drehen. Auf den vier Hauptbuttons (A, B, X und Y) befindet sich ein leichter und ein schwerer Angriff, sowie der Magie- und Sprungknopf. Mit dem R- und L-Trigger werden Gegner anvisiert bzw. ein Dash ausgeführt.
Insgesamt ist die Steuerung sehr gut gelungen. Raikoh lässt sich punktgenau steuern, was besonders bei hohem Gegneraufkommen ein entscheidender Vorteil sein kann und einige Frustmomente verhindert - und von denen wird es während des Spieles einige geben. Zum einen wird das Spiel gegen Ende höllisch schwer, zum anderen ist die Kamera ein wahrer Graus. Viel zu oft richtet sich diese während des temporeichen Spielverlaufs vom Geschehen weg, sodass ihr mühsam nachjustieren müsst.

Technisches Meisterwerk
Grafisch kann man Otogi ohne zu zögern als Genreprimus auf der Microsoft Konsole bezeichnen. Die Umgebungen können mit wunderschönen Texturen aufwarten und strotzen dank Licht- und Nebeleffekten nur so von Atmosphäre und tragen somit viel zum Märchenambiente bei. Auch die Gegner sowie Raikoh selber können dank vieler Details überzeugen. Hier sind besonders die meist eindrucksvollen Bossgegner hervorzuheben. Auch die Magieeffekte sowie das Zerstören des Levelinventars können sich sehen lassen: Es ist einfach eine Augenweide, wenn man einen Gegner gegen die nächstbeste Wand schleudert, die dann ist tausend Stück zerbirst. Leider kommt es besonders bei größeren Gegnermengen des öfteren zu Einbrüchen in der Framerate.

 Autor:
Simon Joost
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-