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Otogi - Myth of Demons

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Ungewöhnlich, aber gerade deshalb extrem eindrucksvoll ist die Musik. Diese besteht meistens nur aus einzelnen Tönen gespielt auf traditionellen japanischen Instrumenten. Dies mag zwar zuerst sehr primitiv anmuten und für den Durchschnitts-Mitteleuropäer eher Krach als Musik darstellen, trägt aber noch mal einiges zur Atmosphäre bei und vermittelt das Gefühl, direkt in einem japanischen Theater zu sitzen. Auch die englische Sprachausgabe ist gut gelungen und fällt nicht aus dem Rahmen.
Insgesamt fügt sich das alles, zusammen mit den wunderschönen Menübildschirmen und Artworks, zu einem unglaublich harmonierenden Gesamtbild zusammen - selten bekam man in einem (im Westen erschienenen) Videospiel so viel fernöstliches Flair vermittelt.

Fazit
Zwar krankt Otogi auf dem ersten Blick an zu wenig Abwechslung und stupidem Gameplay, dennoch macht es unheimlich viel Spaß. Dies liegt neben der exakten Steuerung und der sehr guten Technik nicht zuletzt an der Atmosphäre. Das nahezu perfekte Gesamtbild trüben nur die Probleme mit der Kameraführung und der zum Teil unmenschliche Schwierigkeitsgrad. Jeder, der sich vom Schwierigkeitsgrad nicht abschrecken lässt und zudem eine Vorliebe für Action Spiele à la Shinobi oder Onimusha hat, kann bedenkenlos zugreifen.

 Autor:
Simon Joost
Testbericht
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Leserwertung:
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