Xbox » Tests » P » Panzer Dragoon Orta

Panzer Dragoon Orta

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...


Dragon- Morphing
In dem Game steht neben dem Mädchen Orta der Drache als zentrale Figur im Mittelpunkt des Geschehens. Gab es in den Vorgängertiteln immer nur eine Art von Drachen, der die Helden Kyle, Lundi & Co durch die Welten getragen hat, gibt es bei Panzer Dragoon Orta gleich drei Versionen der fliegenden Echse, und zwar den Base Wing, den Glide Wing und den Heavy Wing. Während des Spiels kann man in Echtzeit zwischen den drei Drachentypen hin- und herwechseln. Natürlich hat jeder Typ seine Stärken und Schwächen, was dem Spiel noch einmal einen gewissen taktischen Touch gibt. Der Base Wing ist die Standardausführung  und verfügt als Allroundermodell gleichsam über Wendigkeit, Panzerung und Feuerkraft. Hält man die Feuertaste gedrückt, endet zwar das Dauerfeuer aus Ortas Kanone; dafür kann man jedoch eine Reihe von Gegnern automatisch aufschalten und sie mit einem zielsuchenden Geschoss aufs Korn nehmen. Der Glide Wing ist ein kleineres Modell des Drachen. Er ist extrem wendig, sodass man mit ihm leichter Hindernissen und Geschossen ausweichen kann. Er verfügt über keine zielsuchenden Geschosse, man kann aber mit gedrücktem Feuerknopf den Gegnern per Dauerfeuer den Garaus machen. Zudem kann man immer auf ein Ziel aufschalten und es –per Dauerfeuer- zerstören. Dies eignet sich bei herannahenden Raketen oder sich schnell bewegenden Gegnern sehr gut. Dafür sind die Panzerung und die Feuerkraft bei diesem Modell nicht besonders gut ausgestattet.
Zuletzt gibt es noch den Heavy Wing. Er ist wahrlich eine fliegende Festung und der größte der verfügbaren Drachen. Er kann auf drei Ziele gleichzeitig aufschalten und diese dann mit wuchtigen Zielsuchgeschossen ins Jenseits befördern. Der Heavy Wing verfügt über die größte Feuerkraft und die beste Panzerung. Er ist im Gegenzug aber nicht besonders wendig, und zusätzliches Beschleunigen oder Abbremsen ist nicht möglich.
Neben diesen Eigenschaften verfügt jeder Wing noch über eine Berserk- Attacke, die manchen warscheinlich noch aus dem zweiten Teil bekannt ist. Durch Abschuss der Gegner füllt sich langsam aber stetig eine Anzeige: Wenn diese dann komplett gefüllt ist und der Spieler blinkend darauf aufmerksam macht, kann dieser eine besondere Attacke starten. Während der Glide Wing dem Gegner Schaden und somit sich selbst wieder Lebensenergie hinzufügt, lässt der Heavy Wing einen enormen Energiestrahl auf sein Ziel los. Am imposantesten ist der Berserk -Angriff des Base Wings. Mit ihm lassen sich alle ersichtlichen Gegner vom Bildschirm räumen.
Doch mit den drei Drachenmodellen ist es noch nicht getan. Ab und an lässt ein Widersacher ein Power- Up frei, welches dann automatisch eingesammelt und dem gegenwärtigen Wing gutgeschrieben wird. Hat man eine gewisse Anzahl von diesen Power- Ups für einen Wing aufgesammelt, erreicht er die nächste Stufe, welche neben einer optischen Veränderung auch erhöhte Panzerung oder höhere Schusskraft mit sich bringt.
Der Wechsel zwischen den drei Drachentypen ist unbedingt vonnöten, wenn man erfolgreich durch das Spiel kommen will. Die vielen Gegner sowie die Endgegner sind von solch unterschiedlicher Stärke, dass es unabdingbar ist, zwischen den Modellen zu wechseln, um erfolgreich gegen die Antagonisten vorzugehen.
In Verbindung mit den Steuerungsmöglichkeiten hört sich das Ganze zwar sehr komplex an, geht aber nach kurzer Zeit – dank der gut durchdachten Steuerung- wie alleine von der Hand. Zudem gibt es ein ausführliches Tutorial, welches an die Steuerung sowie an die Drachenmodelle heranführt.

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
8.8