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Panzer Dragoon Orta

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Optisches Feuerwerk
Wenn die Augen nur für einen Zweck im Leben dienen würden, dann sicher, um sich an Spielen mit der Grafik eines PDO zu ergötzen. Grafisch hat das Spiel so viel zu bieten, dass man gar nicht weiß, woran man sich als nächstes satt sehen soll. Das Geschehen rollt die gesamte Spielzeit über mit konstanten 60 Frames pro Sekunde über den Bildschirm – egal, wie viele brennende Luftschiffe inklusive Rauchschwaden zu Boden gehen, Zielsuchgeschosse in Gegner einschlagen und in diese dann in Explosionen verschwinden lassen oder wie viele Gegner auf die Heldin zustürmen und sie mit Raketen, Energieattacken Projektilen beharken. Im Spielverlauf trifft man auf detailreiche, außergewöhnliche Levels mit so spektakulären Lichteffekten, dass sie selbst dem Lichtgewitter einer Mayday- Veranstaltung die Show stehlen. Und stellenweise gibt es Wassereffekte, die in dieser Form noch nie da gewesen waren.
Die Levels sind sehr abwechslungsreich gehalten, wobei der richtige Glanz des Spiels erst in späteren Levels zum Vorschein kommt. Als spektakulär erweist sich auch das Erscheinungsbild an den Weggabelungen; schlägt man die andere Richtung ein, bekommt man ganz neue Levelabschnitte mit ihrem eigenen Design und ihren eigenen Monstern zu Gesicht. Über die Darstellung dieser kann man nur philosophieren: Anmutig und gefährlich zugleich. Ebenso gelungen ist die Darstellung des Reittiers: Die verschiedenen Entwicklungsstufen der Wings unterscheiden sich jedes Mal voneinander und sorgen mit ihren Animationen für Begeisterung. Und aktiviert man dann noch die Berserk- Attacke, wird dem Spieler die gesamte Palette des Effektfeuerwerks deutlich vor Augen geführt.

The Audience is listening
Auch im akustischen Teil lässt sich das Programm nicht lumpen. Orchestrale, monumentale Hintergrundmusik, wie man dies von einem Panzer Dragoon – Titel gewohnt ist. Raumfüllende Explosionen und Effekte an jeder Ecke. Zudem ist in dem Spiel die extra für das Spiel erfundene Sprache „Panzerese“  integriert – einer Mischung aus Latein und Altgriechisch, betont mit starken japanischen Akzent.
Der Soundtrack zum Spiel stammt von SEGA’s Tonstudio „Soundmaster“. Besonders gelungen ist der Abspanntitel „Anu Orta Venia“, welches von einem echten Orchester begleitet und von keiner anderen als Eri Itoh gesungen wird. Eri Itoh begleitete mit ihrer Stimme, die einfach unter die Haut geht, bereits das Ending zu Panzer Dragoon Orta und ist somit dem einen oder anderen vielleicht bekannt. 

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
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Leserwertung:
8.8