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Prince of Persia

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War das alles zum Thema Kampf? Nicht ganz, denn der schnuckelige Prinz hat auch selber ein paar Moves drauf. Läuft man beispielsweise auf einen Gegner zu und drückt A, springt man über ihn und muss nun durch einen gut getimten Druck auf X zuschlagen, um den Rüpel richtig zu ärgern. Auf diese Art und Weise sehen die Kämpfe meist spektakulär aus, doch nach einiger Zeit wiederholen sich die Abläufe nur noch. Durch das Feature der Zeit kommt aber dennoch nie wirklich Langeweile auf.

Joypad-Akrobatik
Die Steuerung macht einem bei seinen Abenteuern glücklicherweise selten Probleme. Im Kampf prügelt man mit X um sich, während mit R der Säbel schützend vor den Körper gehalten werden kann. Komplexere Bewegungen, wie das Entlanglaufen an der Wand, werden mit R ausgeführt. Einziges Problem hierbei ist, dass es vom Anlaufwinkel abhängt, ob der Prinz die Wand hoch oder entlang läuft. An bestimmten Stellen kann dies durch eine kleine Unaufmerksamkeit zu einem gemeinen Tod führen.
Die Kamera ist für Sprungpassagen oft festgestellt, in Gefechten oder beim Erkunden der Umgebung darf der Spieler sie selber schwenken. Diese Mischung funktioniert bis auf wenige Ausnahmen sehr gut. Es kann aber besonders bei Kämpfen dazu kommen, dass die Kamera an Objekten wie Säulen im Raum hängen bleibt. Mit einem Druck auf den rechten Stick lässt sich die Kamera aber wieder hinter dem Protagonisten platzieren.

Einsteigerfreundlich
Der Schwierigkeitsgrad bei Prince of Persia ist relativ gering angesetzt. Hat man erst einmal raus, wie man den Prinzen durch Fallen und Sprungpassagen bekommt, ist es nicht mehr schwer, ihn auch heil dort hindurch zu bekommen - dem Sand der Zeit sei gedankt. Üppig verteilte Speicherpunkte sowie genügend Wasserquellen, an denen man seine Energie wiederherstellen kann, sorgen dafür, dass wenig Frust aufkommen kann.
Auch die Rätselkost bietet wenig Herausforderungen. Hier erwarten einen bis auf wenige Ausnahmen nur bekanntes Kistenschieben und Spiegeldrehen. Das alles schlägt sich auch in der Spieldauer nieder. So benötigt man lediglich zwischen 6 und 10 Stunden, den Titel beim ersten Mal zu beenden. Allerdings macht es auch nach dem Durchspielen noch Spaß, die Schauplätze ein weiteres Mal zu erkunden. POP ist definitiv ein Spiel, das man mehrere Male durchspielen kann.

 Autor:
Tobias Prinz
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