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Project Gotham Racing 2

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 Spiel-Infos: Project Gotham Racing 2
Project Gotham Racing 2 Boxart Name: Project Gotham Racing 2 (PAl)
Entwickler: Bizarre Creations
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 28. November 2003
Genre: Racer
Spieler: 1-8
Features:
DD5.1, Xbox Live
Dieses Weihnachten wird das Weihnachten der Rennspiele. Mario Kart ist schon einige Wochen auf dem Markt, Gran Tourismo 4 kommt kurz nach Weihnachten und Project Gotham Racing 2 soll pünktlich zum Fest die Xbox Verkäufe ankurbeln. Nach dem überaus erfolgreichen ersten Teil sind die Erwartungen an Project Gotham Racing 2 gewaltig und dies hat selten einem Spiel gut getan.

PGR2
Rennspiel-Fans erwarten diesen Titel sehnlichst, immerhin war schon der Vorgänger ein voller Erfolg und der zweite Teil der Serie kann sogar noch mit einem heißen Online-Modus auftrumpfen. Fangen wir aber bei den ganz grundlegenden Dingen an. Bei PGR2 geht es nicht nur immer darum, der schnellste zu sein, sondern auch noch mit dem meisten Style über die Piste zu brettern. Während der Rennen könnt ihr so genannte Kudos sammeln. Diese gibt es zum Beispiel für das Driften durch Kurven, Ideallinie fahren oder das einfache Ausnutzen vom Windschatten. Kudos können auch noch kombiniert werden und so habt ihr nach jeder Aktion einige Sekunden Zeit, eine weitere auszuführen. Schafft ihr es innerhalb kurzer Zeit, zwei oder mehr Aktionen aneinander zu reihen, werden diese dann mit einem Bonus belohnt, welcher aber durch eine Kollision mit der Bande wieder verloren gehen kann. Somit sollte man immer abschätzen, ob noch eine Steigerung des Kontos möglich ist oder man lieber die Punkte in Sicherheit bringt. Durch die Kudos hört sich das Spiel sehr arcadelastig an, jedoch bietet das Gameplay genau das Gegenteil. Das Spiel bestraft jeden Fahrfehler gnadenlos und so ist das Rennen schon oft nach einem Bandenkontakt gelaufen. Hier macht sich dann auch der sehr hohe Schwierigkeitsgrad bemerkbar. Sind die ersten zwei Schwierigkeitsgrade noch zu meistern, wird es schon ab dem dritten sehr schwer und spätestens bei den zwei höheren wandelt sich die Lust zu Frust. Verglichen mit anderen Spielen bietet PGR2 mehr Simulation als Need for Speed oder Midtown Madness, jedoch weniger als Colin McRae Rally oder GT4. Außerdem radiert der Nachfolger auch noch einige Fehler aus. So war es bei PGR noch so, dass der 50Hz Modus entscheidend langsamer lief, als der 60Hz Modus. Dies ist nun vorbei und es gibt keinen Geschwindigkeitsunterschied zwischen 50 und 60Hz bei PGR2.

Auf der Jagd nach Kudos
Der Singleplayer ist in verschiedene Fahrzeugklassen eingeteilt und so kommt ihr von der Offroad-Klasse über die Pazifik-Klasse bis hin zu den Ultima-Fahrzeugen. Jede Klasse hat ihre verschiedenen Fahrzeuge und so treten immer relativ gleichstarke Fahrzeuge gegeneinander an. Pro Klasse stehen euch ca. 20 Fahrzeuge zur Verfügung, wovon meist zwei Stück sofort anwählbar sind, die restlichen müssen sich erkauft werden. Gekauft werden die Fahrzeuge durch Kudo-Tokens, welche ihr nach jedem Rang-Aufstieg erhaltet.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Leserwertung:
9.0