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Project Gotham Racing 2

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Angemerkt sei aber, dass nicht immer das schnellste Fahrzeug auch das Beste sein muss, denn die Aufgaben sind teilweise sehr unterschiedlich. Neben dem einfachen Straßenrennen und dem Duell gibt es auch noch einige andere Modi in diesem Spiel. So müsst ihr zum Beispiel im Slalom-Modus durch Hütchen fahren und am Ende des Rennens eine bestimmte Anzahl an Punkten auf dem Konto haben. Im Gegensatz gibt es den Modus "Blitzer". Hier müsst ihr auf einem bestimmten Streckenabschnitt eine vorgegebene Geschwindigkeit erreichen. Natürlich gibt es auch noch die üblichen Modi wie zum Beispiel eine bestimmte Rundenzeit erreichen oder eine bestimmte Anzahl an Fahrzeuge überholen. Durch das Meistern der Aufgabe könnt ihr jedoch nicht nur neue Fahrzeuge frei spielen, sondern auch in der Fahrzeugklasse aufsteigen. Das Wechseln der Fahrzeugklasse führt nicht nur zu einigen neuen Autos, sondern meist auch zu einem Wechsel der Stadt. Neben Hongkong, Yokohama, Stockholm, Edinburgh, Moskau und Barcelona stehen auch noch die Städte Washington, Florenz, Chicago, Sydney und der Nürburgring zur Auswahl. Die Städte haben alle ihre persönlichen Merkmale. So ist Edinburgh für seine hügelige Landschaft bekannt und in Yokohama darf man sich durch enge Gassen quetschen. Die Städte haben auch noch auf etwas anderes Einfluss, der zwar nicht spielentscheidend ist, jedoch erwähnt werden sollte. In Städten in denen Linksverkehr herrscht, sitzt eurer Fahrer auch, anders als bei uns, auf der rechten Seite des Autos. Was man leider wieder vermisst, ist die Möglichkeit, sein Fahrzeuge zu tunen. Man kann sich zwar stärkere Fahrzeuge kaufen, jedoch muss man immer mit der Serienausführung fahren. Ein Verändern der Werte der Fahrzeuge ist nicht möglich. Auch kleinere Einstellungen wie Reifenwahl oder Einstellung der Federung sind nicht möglich. Schade eigentlich.

Dumm, oder was?
Dies fragt man sich das ein oder andere Mal, wenn man die Gegner-KI beobachtet. Die Gegner fahren wie die Verrückten und dies macht sich vor allem in den Kurven bemerkbar. Hier fahren die Gegner teilweise so aggressiv, dass man denkt, ihr Hauptziel sei das Zerstören eures Fahrzeugs. Aber auch sonst stellt sich die KI eher bescheiden an. So könnt ihr durch einfaches Antäuschen eines Spurwechsels den Computergegner davon abhalten, euch zu überholen. Dagegen macht die KI keine Anstanden, euch beim Überholen zu behindern. Die schwache KI soll aber nicht sagen, dass das Spiel vom Schwierigkeitsgrad leicht ist, ganz im Gegenteil. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden verhält sich die KI zwar nicht schlauer, dafür fährt sie wie auf Schienen durch die Kurven und so sitzt man vor manchen Aufgaben und behauptet (mit Recht), dass sie nicht schaffbar sind. Dies wirkt sich vor allem bei Duellen oder Überholaufgaben aus, die überdurchschnittlich schwer geraten sind.

Grafisch der Überhammer?
Das Spiel bietet viele lizenzierte Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern, darunter auch einige Deutsche (BMW, Porsche, VW, Audi…). Diese sind bis auf das kleinste Detail originalgetreu nachgebaut worden und machen einen überaus guten Eindruck. Dazu spiegelt sich alles in Echtzeit auf dem Lack der Fahrzeuge und so erzeugt das Spiel einen noch realistischeren Eindruck auf den Spieler. Weiterhin kann PGR2 grafisch noch in anderen Gebieten auftrumpfen. So sehen die Asphalt-Texturen unheimlich echt aus und können dank Bump Mapping sogar denen aus Moto GP2 den Rang ablaufen. Das Gleiche zählt für die Panorama Hintergründe.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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Leserwertung:
9.0