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Puyo Pop Fever

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Der Bildschirm ist beim Spielen von PuyoPop in zwei Hälften aufgeteilt. In der Mitte des Bildschirmes wird angezeigt, in welchem Level sich euer Fever-Modus befindet (dazu später noch mehr) und welche Puyos als nächstes vom oberen Fernsehrand kommen werden. Euer Ziel sollte sein, eurem Gegner anhand von sogenannten Kettenreaktionen die nur schwer abzubauenden grauen Puyos zu schicken. Bringt ihr eine Kette zum Zerplatzen, an der auch einer dieser grauen Tropfen klebt, zerplatzt dieser ebenfalls mit. Eine Puyokette bildet sich aus vier gleichfarbigen Tropfen. Wer seinen Grips richtig einsetzt, baut sich eine Ansammlung von Puyos auf, um sie dann in einer Kettenreaktion platzen zu lassen und seinem Gegner damit viele der schwer abzubauenden grauen Puyos zu schicken. Anders als bei Tetris entstehen bei Puyo Pop Fever nie irgendwelche Leerstellen. Überstehende Puyos fallen weiter nach unten, bis sie auf anderen Puyos landen oder den Boden erreichen.

Fever Modus
Wie oben erwähnt steigt eure Feverleiste mit der richtigen Strategie, bis der Fever-Modus dann schließlich ausgelöst wird. Einmal im Fever-Modus bedeutet dieser meist das Ende für schwache Gegenspieler, doch selbst für bessere Kontrahenten ist es nur schwer, diesen zu überleben oder gar zu kontern. Hier findet ihr nämlich schon vorgefertigte Puyostapel, die durch gezieltes Platzieren der kommenden Puyos in mächtig bunten Kettenreaktionen wegplatzen. Da freut sich jetzt schon euer Gegner auf die große Portion an grauen Puyos, die er bekommt. Ihr solltet euch allerdings beeilen, da der Fever-Modus im Normalfall nicht länger als 15 Sekunden andauert.

Etwas dürftig, dennoch gut
Nachdem ich mich alleine durch mehrere Partien durchgekämpft habe, freute ich mich endlich auf den Mehrspieler-Modus. Alle, die dabei nun an Onlinepartien über Xbox Live denken, muss ich enttäuschen. Ein Live Modus fehlt leider. Einzig und allein gegen einen humanen Gegenspieler darf man antreten. Nur die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten, wie etwa, dass weniger graue Puyos bei Kettenreaktionen herabfallen, oder das Setzen eines Zeitlimits, sorgen für etwas Abwechslung.
Das Spielgeschehen selbst kommt in der dritten Dimension daher und kann mit detailreichen und schönen Effekten glänzen. Etwas nervig könnte für den einen oder anderen die poppige Musikuntermalung werden. Etwas mehr dürfte es in der heutigen Zeit schon sein.

 Autor:
Carlos Mancebo
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