Xbox » Tests » R » Rainbow Six 3

Rainbow Six 3

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...

Headset-Probleme
Schade ist nur, dass die Sprachsteuerung nicht immer so funktioniert, wie sie es sollte. Oft kommt es vor, dass einen die Kameraden auch bei sehr deutlichem Sprechen nicht verstehen beziehungsweise die Anweisungen falsch interpretieren. Anfangs toleriert man solche Aussetzer noch, aber wenn man dann mehrere Male nach dem Befehl "Regroup" die Antwort "Roger, halte Position!" bekommt, ertappt man sich schon mal dabei, die Kollegen einfach anzuschnauzen. Lustig, wenn sie dabei wieder etwas anderes verstehen...
Große Probleme bereitet unverständlicherweise der Zulu-Befehl übers Headset. Während sie noch verstehen, dass sie eine Tür öffnen, eine Granate schmeißen und den Raum auf Zulu sichern sollen, reagieren sie beim darauffolgenden Zulu-Befehl gar nicht. Hier muss man dann auf die weiße Taste zurückgreifen, damit die Anweisungen ausgeführt werden.

Rinderwahn
Insgesamt 14 Missionen warten in der Kampagne auf den Spieler, Routenpläne müssen davor nicht mehr ausgearbeitet werden. Die Missionen sind im Design sehr abwechslungsreich gestaltet worden. So wird man nicht nur verschneite Dörfer in der Schweiz von Terroristen befreien müssen, sondern auch eine Fleischfabrik säubern, eine Geiselnahme in einer Privatvilla beenden oder durch die schmutzigen Gänge des Alcatraz-Gefängnisses schleichen. Meist sind drei Kameraden dabei, teilweise muss man aber auch alleine oder zu zweit vorgehen. Übrigens können die Mitglieder eures Teams gerne abgeschossen werden, solange man denn selber das Ziel erreicht. In der nächsten Mission sind sie dann nichtsdestotrotz wieder dabei.
Die Kampagne kann in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden abgeschlossen werden. Neben etwas kurzlebigerer Energie erschweren sich sie Missionen auch dadurch, dass einem Speicherpunkte weggenommen werden. Im Modus "Rekrut" kann man bei Einsätzen normaler Länge dreimal zwischenspeichern. Im "Elite" Modus verfügt man hingegen meist nur über einen Speicherpunkt. Allerdings gehen die gespeicherten Stände innerhalb einer Mission verloren, wenn man die Kampagne verlässt. Nach dem Ausschalten der Konsole muss eine Mission also von vorne begonnen werden und nicht beim letzten Speicherpunkt.

Alltag des Teams
So abwechslungsreich die Szenarien sind, so uninspiriert sind meist die Einsatzziele. In den meisten Missionen geht es schlicht darum, Geiseln zu befreien und nebenbei natürlich ein paar Terroristen zu eliminieren. Oft liegt auch noch irgendwo eine Bombe, die entschärft werden will. Nur selten geht es darum, möglichst unbemerkt ein Haus zu infiltrieren, um Wanzen oder Sender anzubringen. Und selbst wenn gibt es nach dem Erledigen der Aufgabe sicher noch irgendwo eine Geisel, die darauf wartet, gerettet zu werden.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-