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Sega Soccer Slam

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 Spiel-Infos: Sega Soccer Slam
Sega Soccer Slam Boxart Name: Sega Soccer Slam (PAL)
Entwickler: Sega
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 24. Oktober 2002
Genre: Sport
Spieler: 1-4
Features:
keine

Fun-Sportspiele gehören seit jeher zu jeder guten Multiplayer-Session. Wer als Sportspielfan mit drei guten Freunden kein NHL Hitz oder ähnliches dabei hat, straft sich damit selber. In selbige Kerbe versucht auch Sega Soccer Slam zu schlagen. Als verbesserte GameCube-Version, die in den USA einige Zeit eher erschien, spricht die Xbox Variante vor allem spontane Zocker an.

Aller Anfang ist leicht
Das Konzept von Soccer Slam ist simpel und verständlich. Die sehr leichte Steuerung macht es jedem Spieler möglich, schnell in das Spiel hineinzufinden, was sicherlich der Sinn an jedem multiplayerfreundlichen Spiel ist. In Soccer Slam befinden sich zwei Teams zu je vier Spielern auf dem Feld, wobei der Torwart eher eine untergeordnete Rolle als namenloser Prügelknabe einnimmt. Gepasst wird mit A, hält man den Button länger gedrückt, kommt der Pass hoch. Zwei Pfeile zeigen einem stets an, an welchen Mitspieler zur Zeit gepasst werden würde, man muss also nicht auf einen speziellen zielen. X feuert Schüsse aufs Tor ab, die ebenso wenig platziert werden müssen, aus einer gewissen Entfernung gehen die Bälle immer aufs Tor. Je länger man X gedrückt hält, umso stärker der Schuss. Die restlichen Knöpfe dienen dazu, dem Gegner durch Grätschen oder Schläge den Ball abzunehmen, beziehungsweise solchen Angriffen zu entgehen. Durch R legen die Spieler einen Turbo ein und sprinten über den Platz.

Angus scoooooores!!
So einfach die Steuerung auch sein mag, so viel Spaß macht auch das Spiel. Besonders die Präsentation als lustige Comic-Kickerei ist sehr gut gelungen. Nicht nur, dass sämtliche Abseitsregeln, Seitenlinien und Schiedsrichterentscheidungen keine Rolle spielen, Soccer Slam hebt sich auch sonst sehr eindeutig von allen anderen Fußballspielen ab. So lädt sich durch gute Pass- und Schusskombinationen eine Anzeige auf, die den Spielern per Druck auf die L Taste kurzzeitige "Superkräfte" verleiht. Der Charakter verändert neben seiner Erscheinungsart auch die Geschwindigkeit und Schusskraft ins Positive, wodurch man durch den geschickten Einsatz dieser Extraenergie einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz hat. Zudem erscheinen immer wieder zufällige HotSpots auf dem Spielfeld, die über den Rasen wandern. Gelangt man als ballbesitzender Spieler in einen solchen Kreis und drückt den Schussknopf, dreht sich die Kamera hinter den Spieler, der dann in Zeitlupe in die Luft steigt. Ein Fadenkreuz markiert, in welche Ecke des Tors geschossen wird und dann hämmert man den Ball auch schon ins Lattenkreuz - wenn denn der Torwart es zulässt.
Um diese SlowMo Schüsse noch auf die Spitze zu treiben, braucht es eine volle Spezial-Anzeige. Dann kann man nämlich per Druck auf Turbo und Pass den Ball in die Luft jagen und muss einen anderen Spieler schnellstmöglichst in einem aufblinkenden Feld platzieren und dort X drücken. So kann man diese kraftvollen Schüsse, genannt Killer Kicks, auch zu gewünschter Zeit und nicht wie bei den HotSpots per Zufall aktivieren.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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