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Shrek

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 Spiel-Infos: Shrek
 Boxart Name: Shrek (PAL)
Entwickler:
Publisher:
Erhältlich ab: TA. Januar
Genre:
Spieler: 1
Features:
Rumble

Schon viele Entwickler haben versucht, aus erfolgreichen Filmen auch erfolgreiche Spiele zu machen. Das Resultat sollte den meisten bekannt sein: Die Spiele waren nachher ideen- und lieblos umgesetzt. Auch Digital Illusions hat den Versuch gewagt, Geld aus einem erfolgreichen Film zu schlagen. Das Opfer: Shrek, der tollkühne Held…

Es war einmal…
Shrek ist ein großer, rundlicher Oger, der einsam in einem Sumpf gemütlich vor sich hin lebt. Dort leben nicht viele andere Wesen, aber Shrek ist ein Oger, der keine Gesellschaft mag. Eines Tages aber platzt ein magischer Zauberspiegel in diese friedliche Idylle hinein. Dieser verkündet Shrek die schreckliche Botschaft, dass der böse Zauberer Merlin die liebliche Prinzessin Fiona entführt hat und sie in seinem Turm gefangen hält. Shrek soll sich also aufmachen, um sie zu retten. Dummerweise hat sich ein dichter Pestnebel über die Märchenwelt gelegt. Der Zauberspiegel klärt Shrek darüber auf, dass der Nebel nur durch gute Taten gelichtet werden kann. Der Spiegel übergibt ihm ein dickes Zauberbuch, in dem alle guten Taten verzeichnet sind, die im Land verrichtet werden können.

Wer den Film gesehen hat, wird vielleicht schon bemerkt haben, dass sich das Spiel nicht sehr am Film orientiert. Prinz Farquaard, der Oberschurke im Film, tritt zum Beispiel gar nicht erst auf. Doch nicht nur in Sachen Story hat das Spiel nicht viel mit dem Film gemein…

Zack, zack!
War Shrek im Film noch ein gemütlicher Oger, wirkt er hier eher wie ein kaffeegetränktes Nervenbündel. Zwar kann man die Gehgeschwindigkeit des Helden mit den Analogsticks ja nach Drückstärke einstellen, doch ist man es bisher immer gewohnt gewesen, den Stick durchzudrücken. Also wirkt es teilweise merkwürdig, wie so ein dickliches Wesen solch energische Bewegungen zustande bringt. Der Geschwindigkeit des Spieles kommt dies aber sehr zugute. Manche Aufgaben sind an diese Spielgeschwindigkeit angepasst, so dass man beispielsweise unter Zeitdruck zu einem bestimmten Ort hasten muss. Oftmals sind auch längere Fluchtaktionen vor Arbeitern, Hexen, Rittern oder Ratten notwendig. Vor allem Kindern wird also das Tempo sehr zusagen. Leider wiederholen sich die Aufgaben schon nach dem ersten Land. Zu oft gibt es die Aufgaben, Elfen zu fangen oder Ostereier zu suchen.
Ein Schwachpunkt dieser Geschwindigkeit ist allerdings die Kameraführung. Sie hinkt leider zu oft den Bewegungen der Charaktere hinterher, so dass man oft die Übersicht verliert. Nach einer schnellen Drehung des grünen Ogers muss man die Kamera meistens eigenhändig drehen, um in die passende Richtung schauen zu können. Bei diesen Drehaktionen haben leider zu oft schon einige schnelle Gegner angegriffen. Das kann teilweise sehr frustrierend sein, weil man wegen solcher Gameplay-Schwierigkeiten leider viel zu oft ins Gras beißen muss.

 Autor:
Raphael Ringhandt
Testbericht
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