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Simpsons Road Rage

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Die Qual der Wahl...
Gleich zu Beginn einer Tour wird es schwierig. Die unweigerliche Frage stellt sich: Mit welchen der 17 anwählbaren Charaktere (nun, eigentlich gibt es noch ein paar mehr. Diese sind sehr gut im Spiel getarnt und fahren mit einem nur zu bestimmten Zeiten ;)) will man andere Leute herumkutschieren? Am Anfang stehen einem erst einmal nur die Familie der Simpsons zur Verfügung (Bart, Lisa, Homer, Marge und Abe (Grampa) Simpson). Maggi gibt es bedauerlicherweise nicht :)
Bei seiner Wahl sollte man beachten, dass jeder Charakter andere Fahreigenschaften besitzt. Dabei gilt meist die Faustregel: Je größer das Auto, desto unwendiger, aber durchschlagskräftiger ist es. Die Autos sind in dieser Hinsicht sehr unterschiedlich gestaltet. Der Canyonero von Marge und das Mini-Auto von Abe haben schon einen großen Unterschied in puncto Fahrverhalten. Auch vom Aussehen variieren die Autos stark. Es gibt eigentlich keine oder wenig Gemeinsamkeiten zwischen 2 verschiedenen Autos. So wird für Abwechslung gesorgt. Wer ein Schadensmodell erwartet hat, muss enttäuscht werden. Da das Game sehr Arcade-lastig ist, wäre ein solches wohl auch nicht gerade zum Spielspaß beitragend. Die Passagiere sind ebenfalls aus der Serie bekannt. Zusammen mit den fahrbaren Charakteren (die ebenfalls im Spiel als Passagiere auftauchen) gibt es rund 30 Charaktere im Spiel (Und eben noch die Versteckten…)

"Hi everybody!" "Hi Dr. Nick!"
Jeder Passagier hat andere Vorlieben was den Fahrstil angeht. Aber nicht nur diese Tatsache verleiht ihnen einen individuellen Touch. Ist ein Fahrgast erst einmal in das Auto geklettert, wird er sofort anfangen auf einen einzureden. Er nennt sein Fahrziel in einem Satz, der Gott sei Dank! oft variiert. Solche kleinen Sprüche und Konversationen sind sehr gut gelungen und es macht teilweise einen Heidenspaß ihnen zuzuhören. Aber der Fahrer, den man steuert, wird meist "Boooooring" (Homer) oder "No talking while I’m driving" (Abe Simpson) sagen, weil er keine Lust auf größere Diskussionen hat. Desweiteren haben sich die Entwickler die Mühe gemacht und Verbindungen zwischen 2 Charakteren mit enstprechenden Dialogen hervorgehoben. So erkennt Homer beispielsweise alle Leute mit denen er was zu tun hat und reagiert entsprechend auf diese. Leider gibt es einen Haken, der vor allem deutsche Fans traurig macht: Alle Konversationen etc. sind nicht auf Deutsch synchronisiert. Alle Stimmen sind also direkt aus dem amerikanischen Original übernommen worden. Schade, denn eigentlich würde es sicher für die meisten unter euch mehr Spaß machen, wenn man die vertrauten Stimmen aus der deutschen Fassung zu hören bekommt. Andererseits haben sich viele Simpsons-Anhänger schon oft über die deutsche Übersetzung von Yvar Combrinck beschwert. Der Wortwitz geht so also nicht verloren und die amerikanischen Stimmen sind sehr witzig und gut verständlich.

 Autor:
Dominik Grötz
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