Xbox » Tests » S » Simpsons Road Rage

Simpsons Road Rage

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
Cel- Shading
Auch Simpsons Road Rage bedient sich grafisch an der Cel Shading Technologie. Mit Hilfe von speziellen Folien werden die Charaktere gezeichnet und dann als 3D-Model in das Spiel implementiert. Die Autos sehen entsprechend okay aus, obwohl sie keinen Detaillreichtum bieten können. Das kann aber wiederum auch als gut angesehen werden. Wer die Simpsons Serie kennt, weiß das auch in der TV-Serie keine richtigen Texturen vorhanden sind. Hier soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Was aber nicht so gut gelungen ist, sind die Umgebungen. Teilweise hätten sie besser umgesetzt werden können, sowie etwas lebhafter gestaltet. Die zahlreichen anderen Autos, die einem auf der Straße entgegenkommen, sehen ebenfalls sehr leblos aus und man hat das Gefühl, sie würden auf Schienen fahren. Außerdem hätte das Cel-Shading Prinzip konsequenter umgesetzt werden sollen. So sind wie gesagt nur die Autos "ge-cel-shaded". Gebäude und Umgebungen leider nicht.

Von A wie Atomkraftwerk bis V wie Vergnügungsviertel

Die Strecken bei Simpsons Road Rage sind sehr unterschiedlich aufgemacht. Es gibt insgesamt 6 Strecken wobei man schon eher von Welten reden muss. Es dauert nämlich sehr lange, bis man sich in einem Gebiet so gut auskennt, dass man nicht mehr die Hilfe des Computers braucht um zu wissen, wo es denn nun lang geht (mit Hilfe einer Hand, die in die entsprechende Richtung zeigt). Je nach Strecke gibt es unterschiedliche Vegetation, Verkehr und Häuser. In der Stadt zum Beispiel gibt es einen Flughafen, während einem am Springfield-Damm, wie der Name schon erahnen läßt, ein riesiger Damm erwartet, den man natürlich kopfüber hinunterstürzen kann, ohne weitere Folgen zu fürchten. Wie bereits angedeutet sind die Welten teilweise sehr kahl gestaltet. Dies ist aber in dicht besiedelten Gebieten wie beispielsweise in der Stadt, überhaupt nicht der Fall und es gibt zahlreiche Hindernisse wie beispielsweise Baustellen etc..

Freischalten ohne Ende oder "It’s your choice"
Am Ende eines "Rides" werden einem seine Punkte angezeigt und wieviele Punkte man schon insgesamt ergattert hat. Dabei gibt es immer wieder Zwischenstationen, dessen Intervalle immer größer werden. Am Anfang benötigt man beispielsweise noch wenig Punkte, um zu einer solchen Zwischenstation zu gelangen. Hat man es geschafft, steht man wieder vor einer schweren Auswahl: Man darf sich nun entweder einen weiteren Charakter oder eine neue Strecke aussuchen. Am besten spielt man erst einmal alle Strecken frei, denn eine neue Strecke bietet vorerst mehr Spaß als ein neuer Charakter.

Der Missionsmodus

Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, gibt es außer dem normalen Road Rage Modus (das ganz normale herumkutschieren von Passagieren, das schon angesprochen wurde) noch einen Missions-Modus. Bedauerlicherweise ist der aber sehr eintönig. Es geht immer darum mit einem bestimmten Charakter bestimmte gekennzeichnete Gegenstände umzufahren. So versucht Krusty beispielsweise alle Straßenschilder, die in Richtung seiner Villa verweisen, zu zerstören, um sich vor der aufdringlichen Paparazzi zu schützen. Der Missionsmodus ist sehr einfach zu bewältigen, denn wenn man eine Mission fünfmal nicht mit Erfolg bewältigt hat, kann man diese einfach überspringen (sofern man dies mit seinem Gamer-Gewissen vereinbaren kann ;)).

 Autor:
Dominik Grötz
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-