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Soul Calibur 2

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Features
Wer es liebt, viele Sachen freizuspielen, der wird mit Soul Calibur 2 sein Spiel finden. Waffen, Kostüme, Charaktere, Arenen, Spielmodi usw., es gibt fast eine unendliche Anzahl an freispielbaren Sachen. Die meisten werden im Waffenmeister Modus freigespielt und basieren entweder auf eurem Level oder dem Meistern bestimmter Kapitel. Dazu kommt, dass die Waffen und Kostüme sich erst erkauft werden müssen und zwar von dem Gold, das man beim Kämpfen erhält. Das Spiel beschränkt sich jedoch nicht nur auf die üblichen Sachen, sondern schaltet auch nach einiger Zeit neue Modi frei. Diese Modi können meist sogar im Multiplayer gespielt werden. Die Waffen, die ihr euch erkaufen könnt, haben aber nicht nur optische Änderungen, so unterscheiden sich die Fähigkeiten der Waffen oft enorm. Bei jeder Waffe werden euch die Vor- und Nachteile angezeigt und erklärt, diese gehen von "Mehr Schaden" bis hin zu "Saugt Leben ab". Leider werden die Fähigkeiten erst angezeigt, wenn ihr die Waffen schon gekauft habt, somit muss man leider häufig die Katze im Sack kaufen.
Wie mittlerweile jeder mitbekommen haben sollte, hat jede Konsole einen anderen Bonus-Charakter spendiert bekommen. Nintendo-Fans dürfen mit ihrem grünen Link in den Kampf ziehen und die Anhänger von Sony haben Heihachi aus Tekken bekommen. Xbox-User müssen sich hier jedoch nicht ärgern, denn in der Xbox-Version tritt der Comicheld "Spawn" auf. Bei der Kaufentscheidung spielen diese Bonuscharaktere vielleicht eine kleine Rolle und so sollte jeder selber wissen, wen er am liebsten in seinem Spiel haben möchte.

Die Technik
Dead or Alive 3 hat grafisch gezeigt, wie ein Prügelspiel auf der Xbox aussehen muss. Kann Soul Calibur 2, welches zwei Jahre später erscheint, grafisch mithalten? Leider muss man sagen: nein. Die Version sieht zwar minimal besser als die GameCube- oder PlayStation 2-Varianten aus, steht jedoch immer noch weit hinter Dead or Alive 3. Soul Calibur 2 ist grafisch sicher kein schlechtes Spiel, jedoch geht da noch einiges mehr.
Beim Sound und den Animationen gibt es eigentlich gar nichts zu meckern, relativ passende Soundeffekte werden von einer leisen Hintergrundmusik begleitet und dies sogar in Dolby Digital 5.1. Ladezeiten sind bei dem Spiel auch kein Thema und so erscheint alles wenige Sekunden nach dem Bestätigen. Im Großen und Ganzen ein rundum gelungener Titel.

Fazit
Für Prügelspieler und Soul Calibur Fans ein Muss. Dieser Titel knüpft nahtlos an die Vorgänger an und verfeinert die Features noch um einiges. Das Gameplay kann sich gut von der Konkurrenz absetzen und selbst der Singleplayer-Modus bietet mehr als die meisten Konkurrenz-Produkte. Leider müssen die Entwickler sich die Kritik gefallen lassen, warum sie in drei Jahren Entwicklung grafisch nur knapp über Dreamcast-Niveau kommen. Ansonsten kann dieser Titel sehr überzeugen und erreicht die erwartete Qualität. Für Prügelspiel-Fans ein Must-Have und für alle, die sich auch nur ein wenig mit dem Genre anfreunden können, ein Spiel, was man sich anschauen sollte.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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