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Splashdown

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Im „Freie Fahrt“ Modus hingegen könnt ihr euch so lang außerhalb dieser Bojen aufhalten, wie ihr wollt. Daher eignet sich dieser besonders um die Strecke auszukundschaften, denn es gibt immer einige versteckte Dinge. So findet man z.B. in der Beringsee ein eingefrorenes UFO. Doch begibt man sich zu weit von der eigentlichen Strecke weg, wird man von einem Seeungeheuer gepackt und wieder zurückgeschaudert. Eine willkommene Abwechslung zu den ansonsten üblichen „unsichtbaren Wänden“. Außerdem gibt es auf jeder Strecke mindestens einen versteckten Schwimmanzug für die einzelnen Charaktere. Diese sind meistens an versteckten oder schwer erreichbaren Orten, so dass man seine gesamte Kreativität einsetzen muss, um an diese neuen Kleidungsstücke zu kommen. Hat man so einen neuen Anzug gefunden, kann der Charakter ihn von nun an anziehen. Ergibt zwar nicht viel Sinn, da man im Eifer eines Rennens sowieso keine Zeit hat auf die Kleidung zu achten, aber erhöht immerhin die Gesamtspielzeit.

Die äußeren Werte
Das ganze Geschehen läuft stets flüssig ab. Ruckler kommen so gut wie gar nicht vor. Obwohl Splashdown eine PS2 Umsetzung ist, ist die Grafik sehr gut gelungen. Zwar nicht das Nonplusultra, aber sie passt doch sehr gut zum ganzen Stil des Spiels. Vorallem Strecken wie der Amazonas sehen toll aus: Wurzeln von Bäumen ragen aus dem Wasser, kleine Stege führen über den Streckenverlauf und sogar kleine Glühwürmchen, die über dem Wasser schweben, sind zu erkennen. Ach ja, das Wasser: Das Wasser ist sieht einfach nur... echt aus! Am liebsten würde man seinen Fahrer dazu zwingen, von seinem Sea Doo abzusteigen und mal eine Runde schwimmen zu gehen. Die Farbe des Wassers ist stets sehr gut getroffen. Während es im Amazonas schwarz und schlammig aussieht, ist es an bzw. in der Beringsee gräulich-blau - eben genauso, wie man sich Eiswasser vorstellen würde. ;-) Auch die Randobjekte sind hübsch: Beispielsweise protzt der Nil mit kleinen Städten am Ufer oder eben auch Pyramiden. In Hawaii sind es lange Strände und Palmen, an denen man vorbeidüst, oder in den engen Gassen von Venedig an Kirchen und kleinen Marktplätzen. Kurzum: die Landschaft sieht einfach zum reinbeißen aus! ;-) Die Sea Doos an sich sind so detailliert wie möglich - viel ist ja da nicht dran. Die Fahrer sehen gut modelliert aus und auch die Animationen wirken stets flüssig. Einziger Kritikpunkt sind ein paar Clipping-Fehler. Na ja, zugegebenermaßen nur an Stellen die eigentlich nicht zum Befahren gedacht sind. Denn mit Hilfe eines Sprunges kann man auch mal eine Fahrt über Land wagen, um so noch mehr versteckte Dinge zu finden. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten...

 Autor:
Felix Krupar
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