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Splinter Cell

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 Spiel-Infos: Splinter Cell
Splinter Cell Boxart Name: Splinter Cell (PAL)
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 28. November 2002
Genre: Action - Stealth
Spieler: 1
Features:
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Spätestens seit Metal Gear Solid kann jeder Freund härterer Videospiele etwas mit dem Begriff "Stealth Action" anfangen. Bei solchen Spielen kommt es nicht auf die Schusskraft des Charakters an, sondern vielmehr darum, möglichst unbemerkt durch die Level zu gleiten und für so wenig Aufsehen wie möglich zu sorgen. Mit Tom Clancy's Splinter Cell kommt nun ein weiterer Titel, der auf diese Methode setzt und schon im Vorfeld für viel Aufsehen gesorgt hat.

Wir schreiben das Jahr 2003...
In Ubi Softs potenziellem Weihnachtshit übernimmt der Spieler die Rolle von Sam Fisher, einem Agenten, der im Auftrag der NSA an Einsätzen von Third Echolon teilnimmt, einer streng geheimen Unterabteilung der NSA. Alle Einsätze der Third Echolon finden offiziell nicht statt und so wird auch jegliche Kenntnis über Sam Fisher abgestritten, sollte er im Einsatz getötet oder gefangengenommen werden.
Splinter Cell spielt in einer nah gelegenen Zukunft. Sam Fisher wird zum Einsatz gerufen, als zwei CIA-Agenten, die sich zu Aufklärungszwecken in Georgien aufhielten, von der Bildfläche verschwinden. Die CIA kontaktiert die NSA, die die Splinter Cell-Kommandoeinheit Fisher sogleich nach Georgien schickt, um die vermissten Agenten aufzufinden und zudem über die derzeitige Lage im Land zu berichten. Im Laufe des Spiels wird die Story kontinuierlich fortgeführt und beginnt natürlich erst richtig mit dem Finden der vermissten Agenten.

Spagatübungen
Als offiziell nicht existierende Einheit sollte der Spieler wissen, wie er sich möglichst unbemerkt durch die Level bewegen kann. Hier kommt ein Tutorial gerade recht, welches einen in alle Möglichkeiten der Fortbewegung und Aktionen einweiht. Und davon gibt es in Splinter Cell wirklich eine Menge. Laufen tut der Agent mit dem linken Stick, während der rechte die Kamera manövriert. Sam kann nicht nur wie jeder Möchtegern-Superheld an Rohren hoch und runter klettern oder sich an Gittern entlang hangeln, er kann sich auch von einer Wand abstoßen und so höher gelegene Stellen erreichen oder gar den viel umwobenen "Spagat-Sprung" vollbringen. Bei diesem Move steigt Sam erst zwischen zwei nahe gelegenen Wänden hoch und hält sich dann im Spagat in der Luft. Auf diese Weise kann man ahnungslose Gegner an bestimmten Stellen auch von oben aufs Korn nehmen oder sich einfach auf sie drauf fallen lassen. Des weiteren kann man an Seilen hinunter rutschen, sich an Vorsprüngen entlang hangeln oder mit dem Rücken zur Wand um eine Ecke spähen. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
6.3