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SSX3

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Abwechslung pur auch im Singleplayer
Damit euch nicht langweilig wird bei diesen Temperaturen, hat SSX3 einen wirklich umfangreichen Singleplayer Modus. Auf jedem Gipfel gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Aufgaben, ein großer Teil davon ist das Rennen. Hier müsst ihr euch gegen die Konkurrenz auf der Strecke durchsetzen. Bei diesem Modus entscheidet nicht nur die Streckenkenntnis über Erfolg oder Misserfolg, sondern auch das geschickte Einsetzen der Adrenalin-Leiste. Denn wer als erstes unten ankommt, hat hier die Gold-Medaille sicher. Ein weiterer Modus ist Freestyle. Hier geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern viel mehr um das Ausführen waghalsiger Tricks. Hier seid ihr alleine auf einer Strecke und müsst bestimmte Punktevorgaben erfüllen. Man benötigt hier dann auch mal den ein oder anderen Versuch, um die gewünschte Anzahl an Punkten zu erreichen. Wer noch ein wenig mehr Abwechslung haben möchte, kann im Freeride Modus bestimmte Aufgaben annehmen, die auf der Strecke verteilt sind. Durch große grüne Leuchtkegel werden diese angezeigt und mit einem einfachen Durchfahren nimmt man die jeweilige Mission an. Hier gibt es fast unendlich verschiedene Arten von Aufgaben. Es geht von dem einfachen Durchfahren von ein paar Toren, bis hin zu dem Ausführen bestimmter Tricks an Rampen. Aufgewertet werden diese Missionen durch das immens actionreiche Streckendesign. Zwar sind sie teilweise unrealistisch, bringen aber dennoch unheimlich Spaß und laden auch zum mehrfachen Just for Fun Fahren ein.
Ein weiterer Punkt im Singleplayer-Modus ist das Ausstatten der Fahrer. Bei jeder Aufgabe und jedem Trick erhaltet ihr ein wenig Geld auf euer Konto gutgeschrieben, welches ihr in der Berghütte ausgeben könnt. Neben dem Kauf neuer Kleidung oder eines neuen Snowboards, könnt ihr hier auch euren Fahrer selber aufwerten. So könnt ihr gegen genügend Bares eure verschiedenen Talente steigern, die von der einfachen Geschwindigkeit, über Beschleunigung bis hin zum Ausführen von Tricks gehen. Hier kann man seinen Charakter also ganz nach seinen Wünschen anpassen.

Weihnachten für die Glubscher
Jaja, das Auge isst mit, obwohl das Auge meist hungriger ist, als der Magen. Dies hat aber absolut nichts mit diesem Text zu tun. Vielmehr geht es um die grafische Präsentation von SSX3. Das Spiel ist für die Augen, wie eine gute Havanna für das nikotinverseuchte Hirn. Egal ob Pulver-, Neu- oder dreckiger, festgefahrener Schnee; es sieht alles so aus, wie es auszusehen hat - und hier setzt SSX3 ohne Zweifel neue Maßstäbe. Denn nicht nur der Schnee selber sieht unheimlich gelungen aus, sondern auch die Spuren, die euer Fahrer hinterlässt, sind momentan wohl unerreicht. Gleichzeitig bietet das Spiel auch in den anderen grafischen Bereichen eine solide Optik und so kann man sich weder über die Charakter-Modelle, Streckendetails oder Hintergründe beschweren. Das Spiel bietet zwar nicht die grafischen Finessen, wie zum Beispiel die Weitsicht von Amped 2 oder die Interaktion mit der Umgebung wie 1080° Avalanche, jedoch hat es auch nicht mit den Problemen zu kämpfen, welche die Konkurrenz aufweist. Das Wichtigste an einem guten Next-Generation-Snowboard-Game ist aber ganz klar die Framrate, welche bei SSX3 konstant hoch bleibt und sich auch nicht mit Slowdowns oder ähnlichem abfinden muss. Obwohl SSX3 nicht in allen grafischen Belangen 100% überzeugen kann, bietet es einen sehr guten Kompromiss zwischen Optik und Spielbarkeit. Hier gibt es einen Daumen hoch für das Team von EA Big.

 Autor:
Mathias Schult
Testbericht
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