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Star Wars: Obi Wan

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Die Waffen eines Jedi
Die mächtigste Waffe eines Jedi-Ritters ist und bleibt sein Lichtschwert. Schnell, effizient und tödlich ist es zugleich die gefürchtetste Waffe der Galaxis. Ein richtiger Jedi hat selbstverständlich vollständige Kontrolle über sein Lichtschwert. Hier haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben, das berühmte Jedi-Feeling auf den Xbox-Controller zu bringen. Mit dem rechten Analogstick steuert man die Bewegungen des Lichtschwerts. Vollständig kontrolliert man es damit aber nicht. Bewegt man den Stick nach links, macht Obi-Wan auch einen Hieb nach links, aber ohne Höhenunterschied. Wer den Stick also nach links und ein wenig nach unten Bewegt, führt leider keinen linken Hieb nach unten aus. Generell ist diese Steuerung aber eine sehr gute Lösung, mit der man sich in Grundzügen recht schnell anfreunden kann. Kombiniert mit den artistischen Fähigkeiten werden die Kämpfe sehr motivierend. So kann man Radschläge, Überschläge, Sprünge und Rollen währned des Kampfes machen, um den Gegner ins Leere schlagen zu lassen.

Die andere, noch mächtigere Waffe eines Jedi ist seine Macht. Im Tutorial wird man schnell in diese Künste eingeweist. Sie wird durch das Drücken des linken Schulterbuttons aktiviert. Daraufhin kann man entweder mächtigere Lichtschwertbewegungen oder aber geistige Kräfte ausführen. Mit der aktivierten Macht werden so die Sprünge um einiges höher. Außerdem kann man Gegner entwaffnen, sie mit der Macht zurückschleudern oder einen herumliegenden Gegenstand auf ihn schmeissen.


Sci-Fi-Technologie?

Nun zu dem, was Kämpfer ihrer Next-Gen-Konsolen wohl am meisten interessieren dürfte: Die Technik. Die größte Stärke des Spieles ist die Musik, die kristallklar und passend zur Szene erklingt. Das geniale Star Wars Thema von John Williams kann man einfach nicht oft genug hören. Das Star Wars Feeling wird dadurch sehr verstärkt. Grafisch gesehen ist die Stärke des Spieles wohl das Wasser, das sehr lebendig wirkt. Die Oberfläche sieht wirklich nass aus und bietet nicht zu übertriebene Spiegelungen, wie es zum Beispiel bei Wave Race der Fall ist. In den Waldlevels und in Theed, der Hauptstadt Naboos, ist teilweise wirklich von Next-Gen zu sprechen. Auch die Spiegelungen auf dem Boden sind in manchen Räumen wirklich sehr ansehnlich. Es wurde darauf geachtet, daß der Boden das Geschehen nicht zu stark reflektiert.

Abgesehen davon wirkt die Grafik aber leider wie von gestern. Das Gesicht des Ewan McGregor als Obi-Wan ist leider überhaupt nicht zu erkennen. Auch die anderen Charaktere haben höchst seltsame Gesichter. Gottseidank kann man wenigstens die Außerirdischen wie Jedimeister Yoda gut erkennen – wahrscheinlich, weil sie ungefähr eine aus den Filmen bekannte Kopfform haben. Innerhalb des Spieles kommt es einem so vor, als wechsele die grafische Qualität einige Male. Sieht der erste Level in den Slums von Coruscant noch unterklassig aus, ist Theed dagegen fast schon prächtig.
 Autor:
Raphael Ringhandt
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