Xbox » Tests » S » Steel Battalion

Steel Battalion

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...
 Spiel-Infos: Steel Battalion
Steel Battalion Boxart Name: Steel Battalion (PAL)
Entwickler: Capcom
Publisher: Microsoft Game Studios
Erhältlich seit: 28. März 2003
Genre: Simulation
Spieler: 1
Features:
Controller inklusive

Der nächste Schritt
Videospiele sind schon lange nicht mehr das, was sie einst waren. Primitivste Spielprinzipien wurden begleitet von primitivsten Grafiken und Sounds, doch das alles interessierte nicht. Hauptsache einstöpseln und Spaß haben. Doch ewig schon sann es den Spielern nach neuen Erlebnissen, nach neuen Herausforderungen, gar nach einer völlig neuen Definition des Spielens. Das einzige, was dem bisher im Weg stand, waren die viel zu ordinären Controller, die durch eintönige Designs und inspirationsloses Button-Layout die nächste Generation des Spielens verhinderten. Der einzig nachzuvollziehende nächste Schritt ist demnach ein monströser, neuer Controller, der einzigartig und dadurch auch möglichst nur für ein Spiel zu gebrauchen ist. Den verkauft man dann inkl. Spiel, ohne das geht's nämlich doch nicht, für runde 200 Euro und schon sind wir der totalen Simulation einen Schritt näher. So oder so ähnlich müssen die Designer gedacht haben, als man sich an die Entwicklung von Steel Battalion machte...

Controller-Montage?
Der Action-Titel, der in Japan als "Tekki" auf den Markt kam, ist von vorne bis hinten als Simulation einzustufen. Alles sollte möglichst real wirken und so musste nun mal unbedingt der aus drei Teilen bestehende Controller her, der einem das Gefühl vermitteln soll, wirklich im Cockpit eines riesigen Roboters zu sitzen. Die drei Teile werden zunächst ineinander gesteckt und dann mithilfe zweier Plastikhauben und eines mitgelieferten Schlüssels zusammengeschraubt. Damit das Ganze perfekt wird, nur noch die Fußpedale, drei an der Zahl, hinten in den Controller hineingesteckt und schon kann das Vergnügen beginnen. Controller-Ports an der Xbox benötigt Steel Battalion lediglich einen. Bescheidenheit, die man hier wirklich nicht erwartet hätte.
Der Controller bietet links und rechts zwei Sticks, die dem Drehen des Oberkörpers des "Vertical Tanks" beziehungsweise dem Manövrieren des Fadenkreuzes dienen. Die Schussknöpfe befinden sich rechts am Stick. Des weiteren findet man eine Gangschaltung mit fünf Gängen plus Rückwärtsgang, zwei Buttons, mit denen die Vorderscheibe gesäubert oder ausbrechendes Feuer gelöscht werden kann sowie unzählige Knöpfe, die allein für die Startsequenz des Roboters dienen. Auf einige der restlichen Knöpfe wird später nochmals eingegangen.
Mit den Pedalen gibt man Gas oder bremst, die linke Pedale dient dem Sidestep, womit man feindlichen Raketen ausweichen kann. Doch Vorsicht: Wer zu schnell durch eine Kurve läuft, wird schnell nähere Bekanntschaft mit dem Untergrund machen.

 Autor:
Tobias Prinz
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-