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Steel Battalion

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First Person forever
In Steel Battalion nimmt der Spieler im Cockpit eines riesigen Roboters beziehungsweise "Vertical Tank" (aufrechter Panzer) Platz. Dementsprechend gibt es auch nur die Cockpitperspektive im Spiel zu bewundern. Diese ist dafür auch exzellent ausgearbeitet und bietet neben vielen animierten Details, wie etwa die Munitionsanzeigen der verschiedenen Sub- und Mainweapons auch zwei Monitore. Der eine zeigt die Perspektive einer der am VT angebrachten Kameras, so zum Beispiel die Front-Ansicht, der Blick nach hinten oder eine auf angelockte Gegner visierte Kamera. Der zweite Monitor zeigt wahlweise einen Radarbildschirm oder Statistiken über erledigte Gegner. Natürlich gibt es wieder für beide Monitore zahlreiche Knöpfe, die dem Ausschalten, Umschalten der Modi oder Zoom dienen. So fühlt man sich wirklich in ein Cockpit versetzt, da man mit Blick nach links oder rechts (zum Umschauen gibt es einen kleinen Daumenstick links) auch seine großen beweglichen Arme bei der Arbeit beobachten kann.
Das Cockpit nimmt einen großen Teil des Bildschirms ein, kann aber nicht weggeschaltet werden. Dies dürfte zwar einigen Spielern missfallen, aber wer wirklich Interesse an Steel Battalion hat, will das Cockpit gar nicht missen, schließlich gehört es genauso dazu, wie der Controller auch.

Auf die Waffen kommt es an
Insgesamt bietet das Spiel 23 Missionen, die nacheinander bewältigt werden wollen. Der Haken an der Sache ist nur, dass 10 Level einfach wiederholt werden, nur dass es andere Gegner und leicht modifizierte Ziele gibt. Im Grunde sind es somit gut ein Dutzend Missionen, die in sechs unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in Angriff genommen werden können, wovon jedoch zu Beginn nur zwei zur Auswahl stehen. Beginnen tut der Krieg, in den der Spieler ziehen wird, mit dem eigentlichen Tutorial. Leider gibt es einen Zwischenfall, ausgelöst durch einen feindlichen Angriff, und so stürzt sich der Pilot kurzerhand ohne jegliches Training hinter die Sticks eines VTs. Von nun an ist es die Aufgabe des Spielers, in seinem Tank entweder eine bestimmte Anzahl an Gegnern zu eliminieren, eine feindliche Basis zu infiltrieren (was aber im Grunde auch auf das Zerstören von Gegnern hinausläuft) oder es müssen gestohlene Utensilien zurückgeholt werden. Dafür gibt es einen Greifarm, der natürlich per Tastendruck aktiviert wird. Nach jeder gelungenen Mission, die übrigens unter einem nicht wirklich engen Zeitlimit absolviert werden müssen, bekommt man Command-Points zugeteilt. Von diesen kann man sich einen neuen VT, die alle unterschiedliche Eigenschaften haben, kaufen. Sie unterscheiden sich auch darin, wie viel Gewicht sie an Waffen tragen können. Es gibt zum Beispiel unterschiedlich starke Maschinengewehre, Einzelraketen oder gleich ganze Raketen-Salven, die je nach Stärke ein anderes Gewicht haben.

 Autor:
Tobias Prinz
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