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Superman - The Man of Steel

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 Spiel-Infos: Superman - The Man of Steel
Superman: The Man Of Steel Boxart Name: Superman - The Man of Steel (PAL)
Entwickler: Circus Freak Studios
Publisher: Atari
Erhältlich seit: 28. November 2002
Genre: Action
Spieler: 1
Features:
-
Wo sind Superhelden, wenn man sie mal braucht? Wenn zum Beispiel mal wieder ein Spieleentwickler meint, er könnte die Superman-Lizenz zu einem vernünftigen Spiel verarbeiten. Betrachtet man die Vergangenheit, so scheint es, dass die Entwickler übernatürliche Fähigkeiten benötigen zu einer angemessenen Versoftung des Stoffes. Mit Circus Freak Studios wagt sich jetzt ein Neuling an die Aufgabe, was für sie den Vorteil hat, dass sie die geringen Erwartungen kaum unterbieten können.

Eine endlose Geschichte
Jaja, Superman und Videospiele, das scheint schon seit Jahren ein Synonym für unterdurchschnittliches Spielvergnügen zu sein. Berühmtestes Beispiel der letzten fünf Jahre dürfte sicher Superman 64 für das Nintendo 64 sein, das schon diverse "schlechtestes Spiel" Awards einkassieren durfte. Aber auch davor gab es wenig Ruhm für Superman-Spiele. Als eine der wenigen Ausnahmen sei hier noch "Death and Return of Superman" von Blizzard zu erwähnen, das für das SNES und Segas Genesis (in Europa: Megadrive), allerdings nie außerhalb der USA, erschienen ist. Das alles sollte mich aber nicht davon abhalten, das Spiel unvoreingenommen zu betrachten. Im Gegenteil: Seit Jahren schon hoffe ich auf eine angemessene Ausnutzung der Möglichkeit, die die Figur Superman bietet.

What happened to the Man of tomorrow...?
Superman alias Clark Kent geht gemütlich die Straßen Metropolis' entlang... schon taucht ein Sauhaufen von Robotern auf und greift die Stadt an. Toller Mist. Schon schlüpft der gute Clark in den Strampelanzug und los geht der "Spaß". Storymäßig geht es durch verschiedene Storylines, jeweils unterteilt in einzelne Level, mit verschiedenen Hauptgegnern wie Braniac 13, Biazarro, Lex Luthor und andere Schurken aus dem mittlerweile über 60 Jahre alten Superman-Universum.

Day of Doom
Bei Superman: Man of Steel handelt es sich um ein reines Actionspiel. Die Aufgabe ist meist, in einem Level Gegner zu eliminieren, häufig mit kleinen Aufgaben dazwischen mit anderen Inhalten - oft aber auch ohne wirkliche Denkbelastung. Erwähnenswert ist hierbei auch sicher immer die Umsetzung und Intuitivität der Steuerung: Sie ist simpel, aber auch nicht wirklich eingängig und letztlich doch sehr uninspiriert. Die verschieden Superkräfte werden einfach auf die vier Hauptknöpfe belegt, Hitzeblick, Eisstrahl und eben die durch die Superkräfte erheblich gestärkte Tritte und Faustschläge. Hält man die R-Taste gedrückt, kann man sich fliegend bewegen.

Dummerweise kann man die Schlag- und Trittknöpfe während dieser Flugphase nicht anwenden, ohne dass Superman seinen Flug stoppt. Mit dem Hitzeblick und Eisstrahl wird es während dieser Flugphase außerdem nahezu unmöglich, zu zielen, was alles der Dynamik des Spiels ziemlich schadet. Das heißt, wenn ich einen meiner meist reichlich vorhandenen Gegner schlagen oder treten will, muss ich ganz nahe an in heran fliegen, dann noch möglichst mit L anvisieren, heranschweben - durch Bewegen des Analogsticks - und komme dann erst zur Attackierung durch Schläge und Tritte. Dadurch verkommt das Spiel oft zu einem Gewusel, das man nur durch perfektes Timing meistern kann.
 Autor:
Sebastian Mengay
Testbericht
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Leserwertung:
1.0