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Superman - The Man of Steel

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Use your Power
Die Superkräfte können übrigens zum Ausnutzen verschiedener Schwachpunkte der Gegner benutzt werden. Aber nicht falsch verstehen: Den Gegnern werden einfach willkürlich Schwachpunkte zugeteilt, die ihnen mehr Schaden zufügen, als Attacken durch andere Kräfte. Alternativ finden die Superkräfte auch noch Verwendung, um feste Objekte zu beeinflussen, zum Beispiel im Falle des Kältestrahls zum Löschen von Feuer. Außerdem kommt noch der Röntgenblick hinzu, durch den man beispielsweise versteckte Bomben finden kann. Abschließend sei noch zu erwähnen, dass man größere Objekte auf den Armen tragen darf, vorausgesetzt, das sieht das Spiel zu diesem Zeitpunkt vor.

Schwachstellen
Das führt einem zu einem weiteren Schwachpunkt: der lineare Spielablauf. Man geht nacheinander verschiedene Aufgaben durch, wie "finde die Bombe und friere sie ein" oder meistens: "Prügel deine Gegner zu Boden, so schnell es geht". Mit Freiheit ist es bei Superman: MoS also nicht weit her - und mit Abwechslungsreichtum auch nicht. Um die Levels gut meistern zu können, muss man oftmals jeden Flugweg perfekt nehmen, jede Aufgabe im Detail lösen, ja, das ganze Level einfach auswendig kennen. Denn der Schwierigkeitsgrad ist hoch, verdammt hoch. Vor allem der Zeitdruck ist enorm, denn auch wenn keine Zeit angezeigt wird, heißt es oft einfach: Aufgabe leider gescheitert. Auch wenn man sich noch so bemüht hat.

Visuelles
Grafisch erwartet einen nichts wirklich Überzeugendes. Zwar sind die Areale sehr groß und auch die Weitsicht geht in Ordnung, das alles kann aber nicht über die schwachen Texturen und die unspektakulär modellierten Figuren hinwegtäuschen. Es fällt mir hier wirklich schwer, über die Grafik eines Spiels zu reden, wenn sie weder besondere Highlights, noch eklatante Schwächen hat. Positiv sei aber noch zu erwähnen, dass Slow-Downs so gut wie gar nicht vorkommen, was ja heutzutage leider schon als Pluspunkt zu bewerten ist.

Musikalisch erwartet uns für ein Videospiel durchschnittliche orchestrale Musik, der Sound FX ist zwar meist nett, wirkt oft aber auch abgehackt und schlecht getimt. Dolby Digital-Unterstützung sucht man auch vergebens, das Spiel unterstützt nur das normale Stereo.

Fazit
Superman: Man of Steel war gemein zu mir. Dem Spiel macht es offensichtlich Spaß, seine Spieler in die absolute Verzweiflung zu treiben, ein Resultat des völlig überzogenen Schwierigkeitsgrades. Nein, das Spiel hat auch sonst keine wirklichen Highlights. Die Grafik und Sound sind höchstens Durchschnitt, Missionsaufbau und Steuerung hingegen nahezu amateurhaft. Circus Freak ist alles andere als gut gestartet. Man kann für sie nur hoffen, dass es nächstes Mal viel besser läuft, genauso wie für die Superman-Lizens. Mein Urteil: Lieber Finger weg!
 Autor:
Sebastian Mengay
Testbericht
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Leserwertung:
1.0