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Tao Feng: Fist of the Lotus

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Optische Offenbarung
Optisch ist Tao Feng, obwohl es nicht ganz an DoA 3 herankommt, brillant. Die Arenen überzeugen mit Reflexionen, Lichteffekten und hochauflösenden Texturen, während die Kämpfer vor Details nur so strotzen. Ein besonderes Schmankerl, besonders für Gore-Fans, ist neben Litern spritzendem Blut, dass sich alle Verletzungen und jede Attacke an den Kämpfern abzeichnen. So ist der Fighter nach harten Treffern mit Schmutz und Wunden übersäht - alles sehr eindrucksvoll in Szene gesetzt. Einzig die aufgrund von fehlendem "Motion-Capturing" hölzernen Bewegungen der Kämpfer und gelegentliche Slowdowns trüben den ansonsten durchgehend guten Gesamteindruck.

Der Sound ist weniger spektakulär. Je nach Setting wechseln sich fernöstliche- und Technoklänge ab, auf Wunsch in Dolby Digital. Das Einbringen eigener Musik ist nicht möglich. Die Qualität der deutschen Sprachausgabe schwankt zwischen gut und extrem peinlich - jedem, der über ausreichend Sprachkenntnisse verfügt, sei es geraten, seine Xbox auf englisch umzustellen.
 
Fazit
Tao Feng bietet zweifellos einige interessante Ansätze, die das Prügelgenre revolutionieren könnten, wenn noch etwas an ihnen gefeilt werden würde. Leider hat Studio Gigante aber durch einige schwerwiegende Designfehler im Gameplay das gesamte Potential des Titels verspielt. Allein wie es zu diesen wirren Kameraschwenks kommen konnte, ist mir ein Rätsel. Übrig geblieben ist ein technisch eindrucksvolles Beat'em Up, bei dem leider zu oft der Frust überwiegt - schade drum.

 Autor:
Simon Joost
Testbericht
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Leserwertung:
8.0