Xbox » Tests » T » Terminator: Dawn of Fate

Terminator: Dawn of Fate

-> Drucken Spiel-Infos ein-/ausblenden...

Gameplay-Technik...
Das Gameplay ist weder revolutionär noch gewöhnungsbedürftig. Sie erhalten während der Missionen einzelne Aufträge, die Sie durchführen müssen, um voranzukommen. Beispielsweise müssen in der Falle sitzende Soldaten befreit, ein Haus mit C4 versehen oder ein Außentrupp geschützt werden. Diese Aufträge sind aber in den Spielverlauf integriert und erledigen sich quasi von selbst. Im Vordergrund wird actionlastig den Gegnern mit dem trainierten Nahkampf oder mit Schusswaffen auf die Pelle gerückt. Der Nahkampf resultiert sich aus dem Steuerkreuz und einem Button und ist ab und an eine recht hilfreiche Sache - vor allem dann, wenn die Munition ausgeht. Je nachdem, in welche Richtung der Stick gedrückt und dabei der Angriffsbutton betätigt wird, führt der Protagonist Sprungattacken, Stabschläge, Faustschläge oder Fußfeger aus. Mit letzterem können Sie ein staksig daherwackelndes Endoskelett auf die Bretter schicken und ihm dann mit dem Plasmaschlagstab das Lebenslicht ausblasen.
Auf die Gegner geschossen werden darf auf zwei verschiedene Arten. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn Sie in der 3rd-Person-Ansicht spielen, laufen Sie einfach durch die Gegend, während Sie mit der rechten Schultertaste das automatische Zielen aktivieren. Sie brauchen dann nur noch den Abzug gedrückt halten und sich um das Ausweichen kümmern; die Treffsicherheit ist fast perfekt. Die Antagonisten sind mit Trefferzonen ausgestattet und verlieren Arme und den Kopf. Da aber beim Autozielen hauptsächlich nur auf den Torso geschossen wird, ballert man bis zum kompletten Zerfall des Gegners. Dies hat den Nachteil, dass dabei viel Munition verloren geht, denn so dauert es eine Weile, bis ein Gegner zu Boden geht. Abhilfe dagegen schafft die 1st-Person-Ansicht. Mit ihr können Sie die nahenden Feinde gezielt unter Beschuss nehmen. Wenn Sie dann dem Cyborg mit einem gezielten Schuss den Kopf wegpusten, sparen Sie eine Menge Munition. Allerdings können Sie sich in dieser Ansicht nicht fortbewegen, und sind Angriffen von mehreren Seiten hilflos ausgesetzt.
Zuletzt haben Sie die Möglichkeit, in der 3rd-Person-Perspektive einen zeitlich begrenzten Adrenalin-Boost zu aktivieren. Mit diesem bewegen Sie sich schneller, führen heftigere Nahkampfattacken aus und nehmen die Gegner gezielter unter Beschuss.

Waffen für alle!
Natürlich sind Sie auch in ferner Zukunft mit Waffen ausgerüstet, um sich Ihrer Gegner zu erwehren. Sie ziehen los, lediglich mit zwei automatischen Handfeuerwaffen und dem Plasmaschlagstab bewaffnet. Während des Spielverlaufs erhalten Sie jedoch durchschlagskräftigere Waffen, mit denen Sie sich durch die Blechhorden schälen, z.B. mit einer Schrotflinte oder einem Plasmagewehr. Aber auch Handgranaten und der allseits bekannte C4-Sprengstoff vermitteln den Maschinen Ihre Überzeugungskraft.

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
Zur Screengalerie
Screenshots:
Leserwertung:
-