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Terminator: Dawn of Fate

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Manche Waffen sind missionsabhängig und können nicht einfach gefunden werden. So dient der Raketenwerfer in einer Mission zum Ausschalten von Geschütztürmen und findet danach keine weitere Verwendung mehr. Dafür erhalten Sie später einen Elektroschocker und die sich selbst aufladende EMP-Impulskanone, mit der Sie heranstürmenden Cyborgs kurzzeitig den Saft abdrehen. 
Ebenso dürfen Sie sich mehrmals hinter verschiedene Turmgeschütze klemmen oder ganze Abwehranlagen bedienen. Damit nehmen Sie die Feinde etwas durchschlagskräftiger unter Beschuss. Wenn Sie diverse Abwehranlagen steuern, werden Sie niemals direkt angegriffen. Dafür müssen Sie dann mit dementsprechender Feuerkraft aufpassen, dass ihre Kameraden, die beispielsweise einen Stützpunkt zu erreichen versuchen, nicht von den Gegnermassen gegrillt werden.

Alle anderen sind nur Toaster!
Skynet hat in der Entwicklung der Killerinstrumente ganze Arbeit geleistet und setzt ihnen mit verschiedenen Modellen der Cyborgreihe zu. Wenn Ihnen zu Beginn ein ausrangiertes T-500 Modell entgegenstolpert, welches Sie im Handumdrehen auf den Sperrmüll befördert haben, flaniert Ihnen schon wenig später das gestaubsaugte und auf Hochglanz polierte T-800 Modell über den Weg, mit dem Sie dann schon etwas mehr Freude haben. Zudem machen Ihnen fliegende Miniroboter durch Schockwellen, die Sie kurzzeitig außer Gefecht setzen, wenn Sie nicht aufpassen, das Leben schwer. Ferner gibt es dann noch die vierbeinigen, etwas solideren Kampfmaschinen, deren Ausschaltung schon eine gewisse Zeit (und viele Medipacks) benötigen. Alles in allem ist die KI nicht besonders hoch, setzt Paradigm Entertainment doch auf Quantität statt Qualität. Ab und an scheint es unglaublich, wie viele mannshohe Cyborgs aus einer Spalte in der Wand strömen oder Ihnen durchs zerstörte Oberdach vor das Fadenkreuz regnen.
Abwechslungsreich sind die Zwischenbosse, mit denen Sie es ab und an zu tun bekommen. Manche von Ihnen lassen sich nur den geschickten, getimten Einsatz von Sprengstoff zerstören, andere wollen pure Waffengewalt zu spüren bekommen. Einmal attackieren Sie sogar den Skynet-Hauptrechner selbst, der versucht, die Gedankenkotrolle über Sie zu erlangen. Legendär hingegen schon der Kampf gegen ein Cyborgmodell, wie er aus dem ersten Teil der Filmreihe bekannt ist und der tatsächlichen Zähheit der Killermaschinen gleichkommt. Sie müssen dem Widersacher dreimal die Lebensanzeige von 100 auf 0 herunterschießen, bevor er endlich Ruhe gibt.

Wer's findet, darf's behalten...
In den einzelnen Levels ist allerhand nützliches Zeug verstreut, das Sie aufsammeln sollten. Es lassen sich unterschiedlich starke, kugelsichere Westen sowie kleine und große Medipacks finden, mit denen Sie Ihre Lebensanzeige auffrischen können. Nicht ganz so oft finden Sie Munition für Ihre Waffen.

 Autor:
Benjamin Schneider
Testbericht
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